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Programm
Ahoi! Pop 2018
Fr. 02.11.2018 // 20:00 | Alternative

Zeal & Ardor / Die Nerven / Me + Marie / Cari Cari


// GS: € 26/29/34 // Tickets!


Zeal & Ardor (c) Stian Foss, stianfoss.com

Zeal & Ardor | "Nichts, was im Jahr 2016 veröffentlicht wurde, ist so seltsam, undurchschaubar oder wunderbar wie Zeal & Ardors Devil is Fine", lobt der Rolling Stone. Die Kreation des schweizerisch-amerikanischen Songwriters Manuel Gagneux ist ein künstlerisches Artefakt wie kein anderes, eine Verschmelzung von Black Metal, Field Records, Delta Blues, Jazz, Ring Shouts, Music Box Melodien, glitchy HipHop-Beats, Soul und Gospel vereint im Dienste von The One With Horns.

"Es ist das provokanteste, herausforderndste, innovativste und individuellste Album des Jahres, eine Aufnahme, die Genregrenzen verwischt und ein dunkles, teuflisches Universum erschafft. Es ist wie ein Spaziergang durch das Amerika der Sklavenzeit und eine Kettenbande in den Wäldern, die satanische Rituale praktiziert", sagt Manuel Gagneux und gibt einen Einblick in die fesselnde Welt, die Devil Is Fine beschwört: Stellen Sie sich vor, Sklaven in Amerika hätten das Christentum abgelehnt und stattdessen den Satanismus angenommen, wenn sie, anstatt gezwungen zu sein, den Willen Gottes zu akzeptieren, sich für Trotz und Rebellion und die Macht des Satans entschieden hätten...

Musikalisches Talent gepaart mit dem Interesse für das Work Song/Spiritual/Prison Chant-Verzeichnis der Musikethnologenfamilie Lomax und Bewunderung für Tom Waits, Portishead, Captain Beefheart und Mr. Bungle nebst Mayhem-Dunstkreis bleibt auch dem renommierten Roadburn Festival nicht verborgen. Die für ihre sorgfältige Kuratierung bekannte niederländische Institution bucht Zeal & Ardor wenige Monate, nachdem "Devil Is Fine" den Szeneuntergrund durchrüttelte, für ihre 2017-Ausgabe. Im Zuge dessen schließen sich weitere ausgewählte Shows in ganz Europa an - "Devil Is Fine" erhält ein neuerliches Promo-unterstütztes Releasedate für den hiesigen Markt, was den Zugang abseits von Download- und Streamingportalen deutlich erleichtert.

Als wäre die Extravaganz seiner Musik noch nicht genug, tüftelt Gagneux daran, auch die Livegigs zu einem grenzüberschreitenden Erlebnis zu machen: "Unsere Show soll eine abgefahrene Mischung aus einem Konzert und einem wirklich abgefuckten Theaterstück werden. Nicht nur etwas, das die Leute vorher noch nie gehört, sondern eben auch noch nie gesehen haben. Und es soll sie verängstigen, aber gleichzeitig sollen sie es lieben. Das ist, was ich erreichen will."

Aktuelle CD: "Stranger Fruit" (2018), MVKA Music

Die Nerven (c) Christian Bendel

Die Nerven | Im April erschien auf Glitterhouse Records das neue Die Nerven Album "Fake". "Mit Abstand hat uns kein Album so viel abverlangt wie dieses hier", reflektiert die Band über ihr viertes Album und sagt, dass sie sich aufgrund des anstrengenden Entstehungsprozesses mehrere Male annähernd aufgelöst hätte.

"Fake" ist ein Monolith von Album, ein Statement, die Wucht und wurde von Fans wie Presse gleichermaßen gefeiert: "Ein Manifest gegen die Arriviertheit" schrieb die Süddeutsche Zeitung, "Die Nerven stemmen sich mit ihrem bisher wirkmächtigsten Album gegen das "Fake"-Zeitalter" urteilte Spiegel Online, "Drei solche Ichs machen Die Nerven zum besten (Post-)Punk-Trio im Lande und Fake zu einer Platte, die klingt, als hätte jemand einen Sprengsatz in die Ich-Maschine geworfen" so der Musikexpress, während die Intro sie aufs Cover nahm und urteilte: "Ihr könnt jetzt alle schon mal nach Hause gehen: Das beste deutsche Album des Jahres kommt von den Nerven." Nachdem "Fake" auf Platz 13 (!) der Top 100 Albumcharts einstieg, kommen Die Nerven nun erneut auf Tour, um "ihren Titel als beste deutsche Liveband zu verteidigen" (Visions Magazin).

Fast drei Jahre mit unzähligen Konzerten, einer Theaterarbeit und diversen Songwriting-Sessions lagen zwischen den Aufnahmen zu "Out" und "Fake". Bereits während die Stücke geschrieben wurden, legten Die Nerven mehr Wert auf Vielfalt denn je, jeder der zwölf Songs funktioniert sowohl im Albumkontext, als auch für sich alleine. Zusammen mit Produzent Ralv Milberg und seinem mobilen Studio plus Equipment überquerten Die Nerven im September 2017 dann gleich zwei Mal die Alpen, um innerhalb von nur zwei Wochen ihr viertes Studioalbum in der Toskana aufzunehmen. Verteilt über 4 Räume wurde "Fake" ausschließlich live aufgenommen, Overdubs und Percussion folgten in Leipzig, für den Gesang fanden sich Die Nerven wiederum in Stuttgart ein.

Aktuelle CD: "Fake" (2018), Glitterhouse Records

Me + Marie (c) Tibor Bozi

Me + Marie | Die Kunst von Me + Marie ist das Brückenschlagen. Zwischen Epizentrum und Peripherie, Skizze und Hymne, Rausch und Romantik. Zwischen Zustimmung und Widerspruch. "Double Purpose", das jüngste Album des Südtiroler-Schweizer Duos betont das "Und" anstatt das "Oder". Das Album verbindet Lethargie und Ekstase, Grunge und Italo-Western. Me + Marie gelingt dieser Spagat ohne großes Klimbim: Schwere Gitarren und flockige Drums, düstere Themen und hymnische Melodien, poppige Hooks und cineastische Passagen. Patti Smith und Slash. Ennio Morricone und Eddie Vedder. Waren diese Grenzgänge nicht schon immer das wirklich Interessante an Popmusik?

"Marie", das ist Maria de Val alias Maria Moling aus La Val in Südtirol. "Me" das ist Roland Scandella, ein Ostschweizer mit rätoromanischen Wurzeln. Zusammen sind sie Me+Marie, ein Duo mit fast schon exotischen Wurzeln - melancholisch, ungezähmt, sensibel und rau. Mit perfekt harmonisierenden Stimmen, Drums und Gitarre lassen sie ihre Verbundenheit hörbar und spürbar werden. Ihre Präsenz ist so eindrucksvoll wie ihre Songs, die mit unverfälschter Einfachheit und Direktheit ein kraftvoll intimes Seelenportrait zeichnen.

Live verstärkt zum Quartett, schaffen Me+Marie einen eruptiven, genialen Sound. Einen Sound, der so international und cool klingt, dass man ihn eben gar nicht verorten kann. Genau so muss Rockmusik klingen in einer Welt, in der sich die Grenzen nicht klar ziehen lassen. In der alles irgendwie zusammengehört.

Aktuelle CD: "Double Purpose" (VÖ: 17.8.18), Capriola

Cari Cari (c) Ink Music

Cari Cari | Drei Jahre waren Stephanie Louise Widmer und Alexander Köck auf der Suche nach dem Interessanten, dem Ungesehenen und Ungehörten - irgendwo zwischen Melbourne, London und Tokyo. Cari Cari tauchten in die Szenen dieser Städte ein und nahmen dabei aus jeder Einzelnen nicht nur Erinnerungen, sondern vor allem Inspiration mit. All diese Eindrücke verschmelzen zu einer besonderen Art von Musik, so klingt das Duo vermessen, wie East Londons Punks, mit der DIY-Attitude von Melbournes Fitzroy und der subtilen Eleganz Tokyos. Stampfend wie eine Lokomotive und gleichzeitig zart wie eine Blume - Cari Cari schaffen als herausragendes heimisches Folk-Duo eine unerhörte Intensität und Dynamik, verziert mit tiefgehenden Melodien.


Montag, 20. August 2018

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