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Programm
TanzTage 2017
Mi. 26.04.2017 // 20:00 | Tanz

Leonor Leal (ESP)

Jaleo


// GS (num. Sitzpl.): € 22/24/26


Leonor Leal (c) Klaus Handner

Der Mond ist auf den Bühnenboden gefallen. Inmitten der strahlenden Lichtscheibe schleift eine schwarzgekleidete Tänzerin nachdenklich und konzentriert eine klirrende Metallkette über den Boden. Noch sind ihre Bewegungen knapp und meditativ. Doch genauso, wie das schwarzblaue Universum an Helligkeit gewinnt, steigert sich auch der Tanz rasch in Tempo und Intensität.

"Jaleo", so nennt sich die neueste Soloproduktion der charismatischen Spanierin Leonor Leal, die von der Presse völlig zu Recht als eine der talentiertesten Flamencotänzerinnen unserer Zeit gefeiert wird. In der Welt des Flamenco ist der Jaleo ein Chorus, in dem Musiker und Tänzer gemeinsam klatschen und sich aufmunternde Worte zurufen. Zugleich ist Jaleo ein Geräusch, ein ermutigender, motivierender Impuls, ein Aufschrei. Leonor Leal interpretiert den Jaleo als Erinnerung an den Alltagslärm sowie an das Chaos, das täglich die Sinne bombardiert.

Live begleitet von Antonio Campos (Gesang) und Juan A. Suárez "Canito" (Gitarre), vereint Leonor Leal die kraftvolle Präsenz und weiche Eleganz des zeitgenössischen Tanzes mit der sensuellen, exakten Schritttechnik des klassischen Flamenco. Mit präzisen Armbewegungen und dynamischen, weitgreifenden Drehungen durchmisst Leal den Raum und erfüllt ihn mit ihrer herausragenden, eindringlichen Bühnenpersönlichkeit. Leals Timing ist bestechend. Was ruhig dahinfließt, wandelt sich rasch in ein furioses Schrittwerk. Nahe am Chaos, jedoch immer kontrolliert.

Leonor Leal stammt aus Jerez de la Frontera, wo sie mit 9 Jahren ihre Tanzausbildung begann. Sie studierte Klassischen Spanischen Tanz am Konservatorium in Sevilla und mit namhaften FlamencokünstlerInnen wie Manolo Marin, Pilar Ortega, Carmen Montiel und Pepa Coral. Leal tourte mit dem Cristina Hoyos' Ballet Flamenco de Andalucía und kollaborierte mit zahlreichen Flamenco-Ikonen wie Javier Baron, Angeles Gabaldon, Joaquin Grilo, Antonio Canales und Rafael Campallo. Seit 2008 ist Leonor Leal als Solokünstlerin weltweit gefragt.

Heidrun Hofstetter


Idee: Leonor Leal, Félix Vázquez
Tanz: Leonor Leal
Choreografie: Leonor Leal, Fernando Romero, Andrés Marín
Gitarre: Juan A. Suárez "Canito"
Gesang: Antonio Campos
Licht: Ada Bonadei (Vancram)
Audiovisuelles, Ton: Félix Vázquez
Eine Produktion von Adela Algarín und Kompanie Leonor Leal


Sonntag, 15. Januar 2017

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