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Programm
Mi. 11.07.2018 // 23:00 | Electronic/Dance

Young Fathers / Anger / Jakob Bouchal

Red Bull Music Stage


// Brucknerhaus (Foyer): € 19,- / Eintritt frei für Openair-BesucherInnen // Tickets!


Nach dem Opens external link in new windowSchlussakkord im Donaupark werden nebenan im Brucknerhaus die Regler hochgefahren. Ab 23:00 Uhr (Einlass: 22:30 Uhr) verwandelt sich nämlich das Foyer zur Red Bull Music Stage mit weiträumigen Dancefloor. Hier setzen die derzeit vielleicht coolste, kühnste Kraft des HipHop und gleichzeitig visionärste Popband weit und breit - das Trio Young Fathers aus Edinburgh -, das junge Duo Anger aus Brixen / Südtirol sowie Jakob Bouchal aka Disco Demons an den Decks ein spätsommernächtliches Highlight.

Tickets zum Einheitspreis von € 19,- ab sofort erhältlich via Opens external link in new windowRed Bull Music Ticketing, an der Posthof-Kassa, im Opens external link in new windowonline-Ticketshop,  im LIVA-Servicecenter im Brucknerhaus, im Veritas Ticketbüro, bei Opens external link in new windowoeticket und allen oeticket-Vorverkaufsstellen. Eintritt frei mit gültigem Tagesticket (Opens external link in new windowOpen Air 11.7. im Donaupark) solange der Vorrat reicht.


Young Fathers (c) Julia Noni

Young Fathers | Aus allem, was das Trio aus Edinburgh rausballert, blitzt blanke Genialität: Gleich mit ihrem Debüt "Dead" gewannen Young Fathers als krasse Außenseiter den begehrten Mercury Prize für das beste Album 2014. Sie tourten 2016 die Welt mit Massive Attack und waren in Danny Boyles "Trainspotting"-Sequel "T2" mit mehreren Songs vertreten. Vor allem aber sind sie die derzeit vielleicht coolste und kühnste Kraft des HipHop weit und breit.

Vorausgesetzt man sollte es überhaupt noch HipHop nennen, wenn Young Fathers Genres wie Pop, Krautrock, Soul, R'n'B, Electro, Grime oder Gospel genüsslich aneinander reiben. Apropos Gospel: Wohltemperierte polyphone Stimmen prägen oft das Klangbild der Schotten. Etwa wenn sie bei einem Track wie "Only God Knows" (der laut Regisseur zum "Herzschlag" von "T2: Trainspotting" wurde) mit Chorgesang anheben und dann einen brillanten Bastard aus Punk und Rap bangen lassen. Oder auch bei der Single "Lord" aus ihrem neuen, dritten Album "Cocoa Sugar", die als wunderschöne Popballade daherkommt, aber durch sonische Querschläger immer wieder vom Weg in die Süßlichkeit abkommt.

Ob HipHop-Freibeuter oder visionäre Popband, ob mit politischer oder mit poetischer Agenda - Young Fathers bleiben auch mit "Cocoa Sugar" schwer einzuordnen. Und das ist gut so. "Wenn wir versuchen, uns in eine Schublade zu stecken, kommen überall Stacheln heraus", sagen sie selbst ziemlich treffend.

Und wie angriffslustig sich Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und Graham Hastings live am Mikro gegenseitig befeuern, konnte man schon beim herbstlichen Ahoi! Pop Festival 2014 im Posthof erleben. 2018 setzen sie ein spätes, sommernächtliches Highlight auf der Red Bull Music Stage im Brucknerhaus.

Aktuelle CD: "Cocoa Sugar" (2018), Ninja Tune

Anger (c) Jasmine Deporta

Anger | Emo-Boy trifft Skatergirl. Natürlich konnten sich die beiden anfangs nicht ausstehen. Aber irgendwann wurden sie Freunde. Dann ein Paar. Dann eine Band. Anger sind Julian Angerer und Nora Pider aus Brixen, Südtirol. Vor kurzem sind die beiden nach Wien gezogen und brachten ein wunderschön melancholisches Gemüt mit leicht italienischem Flair aus den Bergen mit. Der Wiener Winter hat diese dann in eine ganz besondere Sorte Dreampop verwandelt. Musik von und für Hedonistpoplovers.

Die Stimmen flüstern, sie säuseln, die Gitarren werden gestreichelt, und doch darf es auch ein bisschen Funk an der einen oder anderen Ecke sein. "Without You" etwa ist ein Liebeslied, so wie es auch die nächste Single "Another Love" ist. Ein Liebeslied für sich selbst und für das Gegenüber, für die Musik und für das Gefühl, das sich ausbreitet, wenn sie allen anderen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Zum Ahoi! The Full Hit Of Summer Festival nehmen Anger ihren Live-Drummer Bernhard Busetti und ihre erste EP mit - sie heißt "Liebe & Wut".


Jakob Bouchal, Quelle: The Gap

Jakob Bouchal | Seit fast zehn Jahren trifft man ihn regelmäßig in den Clubs des Landes: mal als Besucher, mal als DJ - früher unter dem Künstlernamen Disco Demons, mittlerweile unter seinem echten Namen. Genregrenzen werden dabei wenig bis gar nicht beachtet, je nach Ambiente und Uhrzeit ist von verträumten Electronica-Sounds bis zu treibendem Techno für verschwitzte Morgenstunden alles drinnen - am liebsten dann aber doch House, in allen Facetten. Als Musikliebhaber wie Nachtschwärmer gestaltet Jakob mit den Veranstaltungsreihen "Partout" und "Lost in Linz" die Clublandschaft von Wien und Linz mit, tagsüber ist er entweder an der Uni anzutreffen oder schreibt für The Gap über Musik.


Samstag, 26. Mai 2018

NEWS

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