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Programm
So. 29.04.2018 // 20:00 | Punk/HipHop

Sleaford Mods

Support: Muscle Barbie / No Waves


// MS: € 23/26/29 // Tickets!


"Tied Up In Nottz" - nicht nur in Nottingham, sondern wahrscheinlich in allen Industriestädten nickt man den Killer-Track wohlwollend ab, mit dem die Sleaford Mods 2014 durch die Decke gingen. Dort in Nottz leben Jason Williamson und Andrew Fearn. Durch Sleaford, einer 15.000 Einwohner-Stadt in Lincolnshire, sind sie nur mal durchgekommen. Und nur Jason war tatsächlich mal ein Mod und hat erfolglos in diversen Kapellen gesungen.

Für die dereinst stolze Jugendkultur wären die beiden aber ohnehin viel zu schlecht angezogen: Fettige Haare, billige Frisuren, schlechte Haut und üble Laune sind ihr Ding. Dafür sind sie über 40, sehen älter aus und wirken wie Psychos, denen du nachts lieber nicht begegnest. Auf ihrer Website bezeichnen Sleaford Mods ihren Stil als "electronic munt minimalist punk-hop for the working class and under".

Man muss sich das vielleicht wie bei The Fall und The Streets vorstellen, wie einen räudigen Bastard aus Mark E Smith und Mike Skinner einerseits, Thomas Bernhard und Charles Bukowski andererseits. Für Iggy Pop sind die Sleaford Mods sowieso "undoubtedly, absolutely, definitely the worlds greatest rock'n'roll band". Andere sehen in den Sleaford Mods wahlweise "die wütende Stimme des Prekariats" ("Spiegel"), "die schönste Zornesader der Popmusik" (Die Zeit) oder einen "Gegenentwurf zum Privatschulabsolventenpop" ("Spex").

Nach über einem halben Dutzend Alben seit 2007 haben die "Provinzprollpunks" (ebenfalls "Spex") letztes Jahr für ihren aktuellen Longplayer "English Tapas" bei Rough Trade eine neue Label-Heimat gefunden. Auch wenn die Sleaford Mods eine neue Liebe zu Melodien entwickelt haben dürften, ihr viel gerühmter Signature Sound bleibt uns - dank sei Gott dem Herrn - erhalten: Während Andrews harte Beats den Hörer in die Intensität ziehen, eröffnen sie einen wilden Spießrutenlauf zwischen gewollt holprigem Dancefloor-Stolzieren und schonungslosem Punk. Jason nimmt sich derweil die Freiheit, im Stakkato rappend seine Gift-und-Galle-Lyrik über alles, was in Großbritannien eine soziopolitische Relevanz besitzt, rauszuhauen. Einfach geil.

Auch live reicht ihnen immer noch ein karges Set-up: Laptop, Mikro, Dosenbier. Damit verwandelt "Britains angriest band" (The Guardian) ihre Wut in pure Working-Class-Poesie. Linz, nimm das!

"A poetic blast of classic rage" (The Times)

"A currently unrivalled feast for the mind" (Mojo)

"Nobody can touch Sleaford Mods right now" (Narc)

"Something potent, original and unique" (The Telegraph)

"Saufen und Pöbeln auf den Brexit: Die Sleaford Mods begleiten das politische Geschehen in England beinahe in Echtzeit." (Die Zeit)

Aktuelle CD: "English Tapas" (2017), Rough Trade

Sonntag, 09. Dezember 2018

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Zwei neue Alben statt Pause für Bilderbuch ++ Neue Fotostrecken "Live at Posthof"
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