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Programm
Das flexible Posthof-Abo
Sa. 20.10.2018 // 20:00 | Theater

Salon5

Der Fels und die Wellen


// MS (num. Sitzpl.): € 18/21/24 (Einzelpreis)


Salon5 / Thalhof Wortwiege "Der Fels und die Wellen" (c) Lisa Lesourd

"Als Erfahrung ist Wahnsinn großartig, das kann ich Dir versichern, und nichts, worüber man die Nase rümpfen sollte; und in seiner Lava finde ich noch immer die meisten der Dinge, über die ich schreibe."

Virginia Stephen, die als Virginia Woolf in die Literaturgeschichte einging, heiratete den Schriftsteller Leonard Woolf im Jahr 1912. Während ihrer langen Ehe pflegte Leonard Virginia durch etliche Anfälle von Depression, Selbstmordversuchen und die Auf und Abs ihrer bipolaren Störung. In den zwanziger Jahren traf Virginia Woolf die Schriftstellerkollegin Vita Sackville-West. Nach einem zaghaften Anlauf begannen die zwei Frauen eine romantische Affäre. Virginia war von Vita so fasziniert, dass sie ihr in "Orlando, eine Biographie" ein Denkmal setzte. Vitas Sohn, Nigel Nicolson, verwies auf Orlando einmal als "den längsten und charmantesten Liebesbrief in der Literatur."

"Der Fels und die Wellen" handelt von Virginias Streben nach Freiheit auf der Basis von Halt und Inspiration, repräsentiert durch Leonard und Vita. Ausgehend von Virginia Woolfs Briefen, Tagebüchern und literarischen Werken dramatisiert das Stück Szenen aus ihrem Leben. Die Idee und das Konzept entstand in der Schauspielarbeit mit Susan Batson, wurde durch Petra Gstreins kontinuierliche Auseinandersetzung mit Woolfs Schreiben während der letzten zwei Jahre weiterentwickelt und schließlich zusammen mit Giles Foreman dramatisiert und auf die Bühne gebracht. Gstrein ist eine der eigenwilligsten Protagonistinnen des Salon5-Ensembles.

Virginia Woolf (1882 - 1941) | ...war eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Von Kindheit an spielte Kunst eine große Rolle in ihrem Leben. Umgeben von Porträts des Malers G. F. Watts und Fotografien ihrer Tante Julia Margaret Cameron, wuchs sie in einem Kreis von Literaten, Intellektuellen und Künstlern auf. So verwundert es nicht, dass sie später zur zentralen Figur der berühmten Bloomsbury Group wurde, die mit ihren innovativen Ideen von Kunst und Gesellschaft die moderne Gesellschaft Englands prägte. Virginia Woolf beging 1941 Selbstmord.

Petra Gstrein | Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und am Conservatoire National Superieur d'Art Dramatique in Paris. Masterclasses mit Susan Batson (New York). Schauspielarbeiten in Innsbruck, Wien, Paris, London, New York u.a. "Eglé" in "Der Streit" (Marivaux), "Klytaimnestra" in "Die Orestie" (Aischylos), "Penthesilea" in "Penthesilea" (H. v. Kleist), "Karen" in "Camera Clara" (Anna Poloni), "Ate" in "Die Kinder von Wien" (Salon5 / Wiener Festwochen). Durch Reisen inspiriertes Schreiben.

Konzept, Idee: Petra Gstrein, Susan Batson
Texte: Virginia Woolf
Adaption: Petra Gstrein
Mitarbeit Übersetzung: Barbara Fischer
Schauspiel: Petra Gstrein
Regie: Giles Foreman
Ausstattung: Antoaneta Stereva / Dank an Lydia Hofmann
Musikauswahl: Giles Foreman
Visuals: Christian Mair
Eine Produktion von Salon5 und Thalhof wortwiege


Mittwoch, 20. Juni 2018

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