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Programm
Sa. 07.04.2018 // 20:00 | Electro/Pop

Mynth: Parallels

Support: Gospel Dating Service / Mela


// MS: € 15/17/20 // Tickets!


Mynth (c) Julie Brass, Design: HFA Studios

Mynths zweites Album spielt mit der Melancholie. Während beim Vorgänger "Plaat II" die Schwermut regierte, versucht "Parallels" diese düstere Stimmung, die den Songs des jungen Salzburger Duos immer noch zugrunde liegt, verspielt aufzulösen, manchmal mit Optimismus, manchmal mit Galgenhumor. Dementsprechend ist Mynths Sound auch leichtfüßiger geworden, poppiger, luftiger und bunter.

Dazu trägt auch bei, dass sie bei den Aufnahmen mehr wie eine Band gearbeitet haben. Mynth haben in der Zeit seit "Plaat II" sehr viel Wert auf die Konzertbühne gelegt, was sie unter anderem nach Bulgarien, Mexiko oder Israel geführt hat. Das hat sich auch auf ihren Produktionsstil ausgewirkt: Alle Instrumente und Samples sind live eingespielt; die Gitarre spielt, wenn auch subtil, eine größere Rolle als früher, und die Drums wurden live im Studio aufgenommen. Um sicherzugehen, nicht in alte Muster zurückzufallen, haben Mynth zudem ihr komplettes Set an Synthesizern ausgetauscht.

Obwohl das Album "Parallels" heißt, ist es also dennoch so etwas wie eine Transformation. Denn der Albumtitel bezieht sich nicht auf Parallelen im Sound, sondern auf den Entstehungsprozess der Platte. Als das Duo während des Schreibens und der ersten Aufnahmen etwa 500km (Wien - Berlin) voneinander getrennt war, blieb die Musik ihre Verbindung zueinander. Sie arbeiteten parallel daran, schickten sich immer wieder Skizzen, tauschten Ideen aus. So ist die neue Platte nun wie ein vertrautes Gespräch zwischen Geschwistern, die sich lange nicht gesehen haben: etwas wehmütig, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Mynth sind die Zwillinge Giovanna und Mario Fartacek. Ihre Musik ist tief in ihrer Beziehung zueinander verwurzelt. Ihre spezielle Verbindung färbt ihren Sound, so als würde einer die Sätze des anderen beenden, nur mit Musik. Ihre Debüt-EP "Polar Night" erschien 2015 auf Seayou Records. Auf ihrem 2016 releasten Debütalbum "Plaat II" wird der Stil der Polar Night-EP konsequent weitergeführt: sphärische Synthesizerflächen, schleppende Beats, darüber eine weiche Stimme, oft zwischen den Polen ruhiger, nach innen gerichteter Melancholie und progressivem Gefühlsausbruch. Einflüsse liegen irgendwo zwischen Jessie Ware und Lorde, Portishead und Laurie Anderson. 2017 gewannen Mynth einen Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Electronic/Dance.

Präsentiert von FM4 und Noisey

Aktuelle CD: "Parallels" (VÖ: 24.11.2017), Seayou Records

Samstag, 24. Februar 2018

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