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Programm
So. 31.07.2022 // 20:00 | Indierock

Madsen

Na gut dann doch - Sommer 2022


// FrischLuft-Bühne: € 39/43/49 // Tickets!


Madsen (c) Dennis Dirksen

Holt die Nietengürtel aus dem Keller, dreht die Boxen auf und setzt schon mal das Zuckerwasser an! Ganz nach dem Motto "Punk's not dead" verpassen Madsen dem dahinscheidenden Genre einen Bypass und begießen ihre allgemeine Empörung mit einem kräftigen Schluck Bier.

Was Madsen in ihrem achten Album "Na gut dann nicht" abliefern, ist der Punk der nächsten Generation. In knapp 35 Minuten wird humorvoll gegen Influencer, Kapitalisten und Trash-TV gepöbelt. Was die Kombo dabei bietet, ist sicherlich nicht das, was der durchschnittliche Madsen-Fan gewöhnt ist und genau deshalb auch an dieser Stelle eine Erwähnung wert.

Dass ihre Wurzeln im Punk liegen, war damals auf ihrem Debütalbum noch deutlich herauszuhören. Seitdem hat sich ihr Stil in eine andere, ruhigere Richtung entwickelt. Irgendwie seltsam, dass wir 15 Jahre und sieben Alben lang warten mussten, bis sie ihrer Wut und ihrem Frust wieder freien Lauf lassen und die harten, lauten Töne zurück auf das schwarze Plastik pressen.

Wenn man bedenkt, dass eigentlich ein anderes Album auf dem Plan stand, hat Corona in diesem Fall auch mal etwas Positives hervorgebracht. Für "Na gut dann nicht" wurde der reguläre Nachfolger von "Lichtjahre" einfach mal hinten angestellt. Aus einer spontanen Laune heraus schrieben und produzierten die Jungs das Ding innerhalb von zwei Wochen im heimischen Wendland.

Frei Schnauze prangern sie an, was ihrer Meinung nach in der heutigen Zeit falsch läuft und treffen damit den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Erfolgreich drücken sie dem Punk unverkennbar ihren individuellen Stempel auf und wirken zu 100% authentisch. Man bekommt fast den Eindruck, als fänden sie in dieser Musik endlich ihre Erfüllung und können ungezwungen ihrer wahren Leidenschaft nachgehen.

Auch wenn oder gerade weil das Album eher spontan entstand, ist es eine beeindruckende Momentaufnahme unserer Gesellschaft, das die aktuelle Situation wütend zu Boden prügelt und nochmal heftig nachtritt. Es wird an die Empathie der Bürger appelliert, die Jugend zum Handeln aufgerufen und so gut wie jedes kontroverse Thema kurz angekratzt: Kapitalismus, Demonstrationen, Politik, Rassismus, Faschismus, Influencer, Verschwörungstheoretiker, die Menschheit und ihre Fehler im Allgemeinen, Selbstdarsteller im Trash-TV, uva. - jeder kriegt hier, was er oder sie verdient. Und wir verdienen Madsen, zurück on stage, wo sie auch hingehören! (morecore.de)

Aktuelles Album: "Na gut dann nicht" (2020), ‎Arising Empire

Freitag, 21. Januar 2022

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