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Programm
Fr. 06.10.2023 // 20:00 | Gloom Rock

Jack Frost ft. Michelle Darkness: The Final Show

Support: Ronnie Rocket & Die Letzten Raketen


// GS: € 17/19/23 // Tickets!


"After all those years, I won't shed no tear, I have nothing to lose and nothing to fear."
- Jack Frost "Dirty Old Man" -

Von Rotterdam bis Moskau, von Hamburg bis Rom haben sich Jack Frost in den letzten 30 Jahren auf die harte Tour Kultstatus im Düsterrock-Underground erarbeitet. Unheilvoll dräuende Texte über das schmerzhafte Verlorensein in der Welt - gefangen irgendwo zwischen der schieren Angst vor der Vergänglichkeit und dem schamlosen Liebäugeln mit einem frühen Ende von alledem, wurden zur Trademark der Band, fernab gängiger Genre-Klischees.

Und geradeso, als hätte es nach all den Jahren noch so etwas wie ein Echtheitszertifikat für das mächtige Oeuvre der Band gebraucht, sollten die bedrohlichsten Szenarien der menschlichen Existenz schließlich als perfide Ironie der Wirklichkeit vorweggenommen werden: Eine Krebserkrankung raubte Frontman Phred Phinster 2021 die Gesangsstimme und damit Jack Frost das wohl prägendste Element ihrer Endzeithymnen.

So wird das 30-jährige Bandjubiläum ungeplant zum fulminanten Abschiedskonzert einer Institution der Linzer Musikszene. Und wer könnte den Songs von Jack Frost bei ihrer letzten Show gesanglich die gebotene Würde verleihen, wenn nicht der langjährige Weggefährte, Freund, ja, Komplize, Michelle Darkness, legendärer Sänger der schwäbischen Gothic-Rock-Ikonen End Of Green.


Ronnie Rocket & Die Letzten Raketen | 40 Jahre nach dem Album "Aus den Kellern der Nacht" - von manchen Kritikern zur besten Rockplatte seit 1970 erklärt - schließt sich der Kreis. Ronnie Rocket, the artist formerly known as Ronnie Urini, ist "Zurück in den Kellern". Rauer, forscher und fordernder als alle Jungtuter zusammen! Ein Album sowohl mit brandneuen Hits als auch mit zeitlosen Chartstürmern vergangener Tage. Sozusagen DER abrundende Longplayer eines Gesamtkunstwerkes.

Ronnie Rocket schöpft seinen eigenen Mythos aus unzähligen Quellen, Anekdoten und Visionen. Zugleich ist "Zurück in den Kellern" ein tönendes, schneidendes Dokument des Kultdenkmals. Gäbe es so etwas wie eine fiktive österreichische Popgeschichte, wäre Ronnie Rocket ihr Mount Everest, meinte der Kritiker Rainer Krispel treffend und sein Kollege Walter Gröbchen brachte es auf den berühmten Punkt: "Ronnie Rocket Superstar: kein Scheiss."

In einer langen, zwischen Fact und Fiction oszillierenden Karriere, welche das Enfant terrible bis in die Häuserschluchten von New York und an die Spitze der Charts führte - unter anderem arbeitete er mit Mars Bonfire ("Born To Be Wild") oder Chat Baker zusammen und verschaffte tantiemenmäßig Lee Hazlewood zu einem neuen Reitpferd - sammeln sich eine Menge an Erinnerungen an. Selbstverständlich auch Erinnerungen etwa an The Vogue oder die Rucki Zucki Palmencombo.

Besetzung: Mike Willow: Bass Pulsator; Ronnie Rocket: Voudoo Drums & Liquid Voices; Chris Crude: Trans Warp Guitar
Aktuelles Album: "Zurück in den Kellern" (2023), Blind Rope Records

Sonntag, 21. Juli 2024

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