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Programm
Ahoi! Pop 2017
Sa. 04.11.2017 // 20:00 | HipHop

Fünf Sterne deluxe / Megaloh / Dicht & Ergreifend / Jugo Ürdens / Da Staummtisch

+ Surprise DJ-Team


// GS: € 28/32/36 // Tickets!


Fünf Sterne deluxe | Hamburgs Most Famous Style Crew bringt den Flash zurück: Das neue Album ist da und die Single-Doppelspitze "Moin Bumm Tschack" und "Afrokalle" dröhnt überall im digitalen Netzwerk, auf Plattformen und in den Ohren. Ein tiefes Brummen durchschneidet die Luft, einmal, zweimal, dreimal - und dann ist sie da, die vertraute und viel zu lange vermisste Stimme: "Moin Bumm Tschack" begrüßt uns Das Bo.

Fünf Sterne Deluxe machen endlich weiter. Denn der Musik ist der Flash abhanden gekommen. Glücklicherweise haben die hanseatischen HipHop-Legenden ihn wiedergefunden: "Flash", ihr erstes neues Studioalbum seit 17 Jahren bringt Style, Genie und Wahnsinn zurück. Da rührt sich sofort wieder der verspannte Nackenbereich und lockert sich durch konsequentes Kopfnicken.

Tobi Tobsen, Das Bo, Marcnesium und DJ Coolmann schreiben und produzieren ihre Songs selbst. Die Gruppe hat bisher zwei Alben veröffentlicht: "Sillium" (1998, Platz 23 der Charts, Platz 1 der Herzen), das mit Songs wie "Dein Herz schlägt schneller" und "Willst du mit mir geh'n" längst zum deutschsprachigen HipHop-Kanon gehört, sowie "Neo Now" (2000), aus dem unsterbliche Klassiker wie "Ja, Ja... Deine Mudder!" und "Die Leude" hervorgingen. Solo hat Das Bo seitdem gut 15 Singles (darunter "Türlich türlich (sicher Dicker)"), zwei Soloalben sowie 3 EPs veröffentlicht und trat unter anderem als Juror bei "X-Factor" in Erscheinung. Tobi ist seit Ende 1999 gemeinsam mit KoweSix auch als Moonbootica bekannt und unterwegs, veröffentlichte vier Alben und etliche Singles.

2013 traten Fünf Sterne deluxe erstmals wieder gemeinsam auf und verkündeten 2015 bei einem Überraschungskonzert während des Reeperbahn Festivals die Arbeit an Album Nummer drei. Und jetzt wo es da ist, geht es ab in den Tourdampfer und auf zum Ahoi! Pop Festival 2017.

Aktuelle CD: "Flash" (VÖ: 6.10.2017), Warner Music

Megaloh | Flashback Frühjahr 2013. Megaloh veröffentlichte sein erstes Major-Album "Endlich Unendlich". Es zeigte einen gereiften Mann im Widerstreit der Identitäten und Realitäten. Einen Berliner mit Wurzeln in Nigeria. Einen in jeder Hinsicht "echten" MC, gesegnet mit vielleicht mehr Talent als jeder andere weit und breit, der aber jeden Morgen schuften geht im Alltagsjob. Das war einzigartig und beeindruckte Kritiker wie Kollegen, langjährige Fans wie notorische Skeptiker. "Endlich Unendlich" ging in die Top 10 der deutschen Albumcharts.

Megaloh arbeitete mit so unterschiedlichen Künstlern wie Seeed, Schwesta Ewa oder den Stieber Twins. Er spielte zahllose Konzerte, umjubelt auf den Festivals, unplugged mit Max Herre. So hat sich der Moabiter in der deutschen HipHop-Szene einen einzigartigen Status erarbeitet. Auf seine Musik können sich alle einigen. Die Rap-Connaisseure. Die Jungs am Block. Die hippen Mädchen. Und vor allem die ganz normalen Menschen, die nur zu gut nachvollziehen können, wenn Megaloh von der Knochenmühle der körperlichen Arbeit berichtet, von den damit einhergehenden Selbstzweifeln, von dem Gefühl, plötzlich der Vater anderer Menschen Kinder sein zu müssen.

Dieser Rolle als Bezugsperson wurde Megaloh mit "Regenmacher" erneut gerecht. Der Regenmacher trägt Hoffnung in sich. Er kann Blüte in Zeiten der Dürre bringen, neues Leben, wo lange keines war. Er weiß, dass er scheitern kann - und dass er gerade deswegen den Glauben an seinen Erfolg aufrechterhalten muss. Mit seiner  Musik ist er selbst zu einer Art Regenmacher geworden. Er bringt die Hoffnung auf eine neue Ära im deutschen HipHop.

Auf der Regenmacher-Tour im vergangenen Herbst konnte Megaloh dann auch wieder seine herausragenden Live-Qualitäten unter Beweis stellen. Seine unverwechselbare Bühnenpräsenz, die Verbindung zwischen Publikum und Künstler, seine kraftvolle Art - Megaloh ist, was viele sein wollen und die wenigsten erreichen: Ein echter Live-MC. Wer Megaloh einmal live gesehen hat, wird Fan. Für alle, die sich bisher noch nicht überzeugen konnten, geht es jetzt erneut rauf auf die Bühnen.

Aktuelle CD: "Regenmacher" (2016), Nesola

Dicht & Ergreifend | Bayern-Rap aus Berlin. Klingt komisch, ist aber logisch. Den wo gehen die Freigeister hin, denen es in der Provinz zu eng wird? In die Hauptstadt. So haben es auch die beiden Niederbayern George Urquell und Lef Dutti gemacht. Und wie jeder weiß, der mal weg war: Aus der Ferne hat man plötzlich einen ganz anderen Blick auf daheim. Kein Wunder, dass sie angefangen haben, sich mit ihrem Dialekt, mit Tuba, Trompete und Zither auseinander zu setzen. Diese bayerischen Klänge haben die beiden Mundart-MCs mit ihrer eigentlichen Heimatmusik zusammengebracht: Dem HipHop.

Zwanghafte Marketingstrategien liegen der Band aber glücklicherweise fern, das zeigt sich am wunderbar undogmatischen Umgang mit dem Material: Es muss jetzt nicht alles dem bayerischen Reinheitsgebot entsprechen. Letztendlich ist es Dicht & Ergreifend wurscht, ob sie ganz klassisch ein Soulsample verbraten oder einen Volkstanz mit fetten Beats unterlegen: Beides hat seine Berechtigung, Hauptsache es groovt und bleibt im Ohr hängen. Dass auch ihre DJs Spliff und Arok es kongenial drauf haben, ist spätestens dann klar, wenn sich das Monaco-Franze-Sample "A bissl was geht immer" auf "Zim Zimma, who's got the keys to my Bimma" von Beenie Man reimt (Bimma sagen die übrigens drüben in Jamaica zu BMW).

In Österreich hat Mundart-Rap längst Charterfolge eingefahren. Deutschland ist sich da bisher mit einem albernen "Nord-Süd-Rumgebitche" selber im Weg gestanden. Mit Dicht & Ergreifend ändert sich das jetzt endlich und endgültig. Weil sie zusammenbringen, was zusammengehört: Bayern und Berghain, Ghetto und Gstanzl, Sozialkritik und Schmarrn. Eine hochexplosive Stammwürze, die live jeden Matrosen ins Wanken bringt.

Aktuelle CD: "Dampf der Giganten" (2015), Zipfe Adam Records

Jugo Ürdens | ...gilt als einer der vielversprechendsten Newcomer der deutschsprachigen HipHop-Szene. Geboren in Skopje, sein Vater kommt aus Mazedonien, seine Mutter aus Serbien, verschlägt es den nun 22 jährigen mit sieben Jahren nach Wien und wächst dort im 16. Bezirk auf. Sein ironischer Umgang mit politischen Themen und HipHop-Klischees (so küsst er in seinen Videos auch mal Rapper-Kollegen statt Frauen und besingt zuckerhaltige Softdrinks statt Drogen) verschaffte ihm Aufmerksamkeit weit über Österreichs Grenzen hinaus: So beschäftigen sich mittlerweile nicht nur einheimische, sehr gegensätzliche Medien, wie FM4 oder Heute mit dem jungen Beauty, auch Schweizer und deutsche Medien sind bereits auf Geschmack des schönen Wieners gekommen.


Da Staummtisch | Was ist mein persönliches Eldorado? Diese Frage scheint heutzutage im Leben vieler Menschen Priorität zu haben. Doch macht uns diese gesellschaftlich verordnete Sinnsuche wirklich glücklich? Verliert man denn im Labyrinth des Lebens nicht ohnehin schon zu oft die Orientierung und damit Wichtiges aus den Augen?

Auf ihrem aktuellen Album "Eldorado" zeigen sich die HipHopper aus dem Linzer Tonträger Records-Umfeld von ihrer persönlichen Seite. Klassische Boombap-Beats vermischen sich mit durchdachten Arrangements und ausgeklügelten, teils unerwarteten Spannungsbögen. Die ausschließlich in Mundart gehaltenen Texte vom Leben, dem Älterwerden, vom Gewinnen und Verlieren der MCs Freistil, Antrue und Roleee Solo werden durch Beats von Hausproduzent Concept spannend in Szene gesetzt.

Im Produktionsprozess wurde mit einigen namhaften Gastmusikern kollaboriert (Mr. Mölgie/Krautschädl, Stephan Kondert/SK Invitational uvm.), um das Album noch analoger und direkter klingen zu lassen. Für Mixdown und Mastering sind Flip (Texta) und Alex Jöchtl (Audiobomber) zuständig. Die ersten drei Singleauskopplungen erhielten FM4 Rotation: "Pistoin" schaffte den Sprung in die FM4 Charts, "Geh zuwa" ist auf der FM4-Soundselection vertreten, "Eldorado" wurde dem breiten Publikum im Rahmen der "Ois Ok"-Tour von Texta, bei der Da Staummtisch als Support mit dabei war, präsentiert. Aktueller Vorbote für das 2018 geplante neue Album: "Guerilla BBQ".

Aktuelle CD: "Eldorado" (2016), Tonträger Records

Montag, 10. Dezember 2018

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Siegespokal nach waschechtem Favoriten-Finale zurück nach Graz
Zwei neue Alben statt Pause für Bilderbuch ++ Neue Fotostrecken "Live at Posthof"
Neue Homepage für LIVA Sport ++ Tipp: Afro American Gospel Night

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