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Programm
Ahoi Pop!
Do. 03.11.2011 // 20:00 | Pop

Friska Viljor / Yuck / Ginga / Young Rebel Set / Black Shampoo

+ Laming Hips Shy DJ-Team


// MS: € 21/24/27 // Tickets!


Friska Viljor | Alkohol ist Ursache und Lösung aller Probleme? Vielleicht, wenn man die Geschichte von FRISKA VILJOR liest. Es war vor etwa 5 Jahren, als 2 junge Männer von einer Stockholmer Bar zur nächsten taumelten, um ihre geschundenen Herzen zu beweinen. Dabei landeten sie unversehens in einem Aufnahmestudio und begannen sich dort ihren Frust über die Frauen von der Seele zu singen. Das gemeinsame Musizieren zeigte offenbar therapeutische Wirkung, denn ihre Oden an den Liebeskummer verschafften Daniel Johansson und Joakim Sveningsson Linderung - und eine begeistert mitleidende Hörerschaft. 3 Alben lang dauert der Rausch des schwedischen Herrendoppels an, bis sich zuletzt ein Wermutstropfen in den Erfolg der beiden Multiinstrumentalisten mischte: Mit ihrem aktuellen, augenzwinkernd betitelten Werk "The Beginning of the Beginning of the End" zeigen Friska Viljor "gesunden Willen" (so lautet übersetzt ihr Bandname), sich vom Image der wehleidigen Trunkenbolde zu verabschieden und lästern neuerdings nicht mehr über die Frauen, sondern feiern sie als inspirierende Musen.

Eine Show von Friska Viljor besticht aber nach wie vor durch harsche Sprünge zwischen den Genres und ihren typischen eklektischen Instrumentenmix von Mandoline, Ukulele und Glockenspiel bis zu Akkordeon, Trompete und Kalimba. Ein Feuerwerk optimistischer Losgehnummern, komplex, aber dabei äußerst tanzbar und mit unwiderstehlichem, schwedischem Pop-Appeal.

"Friska Viljor's songs are heart-on-sleeve, declamatory and impossible to dislike. Bravo indeed." (London Times)

"The Swedish band Friska Viljor have done a lovesickness album causing waves of enthusiasm." (Rolling Stone)

"For all their intentions to capture desperation and bitterness, Bravo! is a decidedly upbeat affair, buoyant enough to sidestep genre ruts with tingeling, spirited energy." (Uncut)

Besetzung: Joakim Sveningsson: Gesang, Mandoline, Ukulele, Gitarre, Bass; Daniel Johansson: Gesang, Orgel, Drums, Glockenspiel, Akkordeon, Trompete
Aktuelle CD: "The Beginning of the Beginning of the End" (2011), Haldern Pop Recordings

Yuck | Schon bevor diesen Februar ihr Debütalbum erschien, schaffte es die Band in die immer treffsichere BBC-Sound-of-2011-Liste, und in den Blogs röhrte es: "Incredible!", "That is soo gross!", "Totally Awesome!". Der in London stationierte Vierer (die 3 Jungs und 1 Mädchen sind allesamt Anfang 20) scheint mit seinem unbeschwert zwischen noisigem 90s-Grunge in der Nachfolge von Dinosaur Jr., Sonic Youth oder Pavement und flirrendem Shoegazer-Sound à la Slowdive zwar nicht das Rad neu erfunden, aber einen Nerv der Zeit getroffen zu haben. Nachdem YUCK über den Sommer alle großen Festivals von Glastonbury, Reading und Leeds bis Bestival und Primavera Sound abgeklappert haben, laufen Daniel, Max, Johnny und Mariko nun in Linz ein, um uns mit einer zupackenden und entwaffnend melodieseligen Lärmorgie zu erfreuen.

Aktuelle CD: "Yuck" (2011), Cooperative Music

Ginga | Im April waren sie bereits beim Indie-Native und weil's so schön war, laden wir sie gleich noch mal ein - GINGA, dieses Wiener Pop-Wunder, das via überwältigender Resonanz in Belgien und dank personeller Verstärkung durch James "Stel" Stelfox von STARSAILOR am Bass auch hierzulande niederschlug. GINGA haben eben alles, was eine gute, ja, ausgezeichnete Popband braucht: Frechheit, Melodien für die Ewigkeit, Dynamik, Druck, Verspieltheit, internationale Orientierung und gutes Aussehen. Die letzten Monate dürften für die Band allerdings einigermaßen kräfteraubend gewesen sein, zumindest wenn man die Google-Map ihrer Tourstationen auf Facebook studiert. Rom, Paris, Manchester, Aarhus, Berlin und gefühlte 20 weitere Pinnnadeln stecken auf der Karte. Genug Zeit, um im Tourbus an Smashern vom Kaliber "Final Call" oder "Cinnamon"zu feilen? Wir werden es hören...

Besetzung: Alex Konrad: Gesang, Gitarre, Emanuel Donner: Geige, Gesang, Klemens Wihlidal: Gitarre, Synths, Matthias Loitsch: Schlagzeug, James "Stel" Stelfox: Bass
Aktuelle CD: "They Should Have Told Us" (2010), monkey.

Young Rebel Set | Ähnlich wie bei Friska Viljor leiden auch diese Lads aus dem tristen Nordosten Englands an schmerzenden Herzen, miesen Jobs und zu hohen Getränkepreisen. Das Sextett unter der Führung des Chef-Raunzers Matt Chipdale besingt auf ihrem Album "Curse Our Love" Lieder in allerschönster Zerrissenheit mit herrlichen Textzeilen wie dieser: "If I was a rich man I'd buy you flowers everyday but I am a poor man so I'll pick them on the way". Da muss man einfach mitsingen! In ähnlicher Manier wie MUMFORD & SONS oder THE POGUES pflegen sie die klassische, raubeinige Variante des Folk-Rock und erschaffen dabei große Hymnen für den kleinen Mann. Legendär sind die exzessiven Konzerte der Band, bei denen sie mit drei Gitarren, Mandoline, Bass, Schlagzeug und Mundharmonika wie eine Phalanx von Rock'n'Roll-Spartanern auf der Bühne stehen und das Publikum in Schweiß, Bier und Tränen tränken.

Aktuelle CD: "Curse Our Love" (2011), Grand Hotel Van Cleef

Black Shampoo | Mit dem rauen, lebhaften Sound ihrer vielbeachteten "Curious Kid"-EP bittet der Wiener Dreier nicht lange um unsere Aufmerksamkeit, er reißt sie einfach an sich. "Whipped Cream", der erste Langspieler von BLACK SHAMPOO, betritt da schon etwas ausgefeilteres musikalisches Terrain. Da regiert durchaus noch das ungezähmte Rock'n'Roll-Chaos à la THE CRAMPS, doch da und dort schleichen sich feinere Texturen ein, die klar machen, dass hier keine Copy Cats am Werk sind. Erfrischend reduzierter, live brachial hämmernder R'n'R für's 21. Jahrhundert.

Besetzung: Jakob Brem: Guitar, Vocals, Lukas Friesenbichler: Drums, Back Vocals, Saskia Kasper: Bass Guitar
Aktuelle CD: "Whipped Cream" (2010), Just50!

Samstag, 17. Februar 2018

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