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Programm
Mi. 28.11.2018 // 20:00 | Indie

Editors

Support: Andy Burrows


// GS: € 35/39/42 // Tickets!


Die düsteren Briten haben alles zwischen knackigem Post-Punk, pompösen Synth-Balladen und Indie-Dancefloor-Bangern in ihrem Repertoire. Diesem experimentierfreudigen Mix und vor allem auch Sänger Tom Smiths Gänsehaut-Timbre ist es zu verdanken, dass die Editors selbst die größten Hallen in Ehrfurcht versetzen können und seit fast 15 Jahren zur Spitze der UK-Indie-Szene gehören.

Ursprünglich aus der Band Snowfield hervorgegangen, die 2003 von vier Musiktechnologie-Studenten der Stafford University gegründet wurde, passte der Sound der Editors perfekt in das von den Nachwehen der Millenniumsangst getriebene New-Wave-Revival. Bands wie Franz Ferdinand oder Interpol definierten die neue Coolness, und mit der Single "Bullets" aus dem Debütalbum "The Back Room" schlugen auch die Editors 2005 auf Anhieb mitten in die gebeutelten Herzen der Joy-Division-Gedächtnisgemeinde ein.

Doch im Unterschied zu vielen Bands, die in den Nullerjahren kurzlebige Karrieren hatten, verfolgten die Editors einen größeren Plan - und die breitere musikalische Agenda: So wurden im zweiten Album "An End Has A Start" zwar weiterhin todesschwere Themen abgehandelt, Songs wie "Smokers Outside the Hospital Doors" entwickelten aber einen melodramatischen Furor, der die Band sogar bis an die Spitze der britischen Albumcharts trug. Und in dieser Tonfolge ging es auch mit dem dritten Album "In This Light And On This Evening" weiter - nur mit dem Unterschied, das ihnen mit der hymnischen Wahnsinnstat "Papillon" ein echter Welthit glückte.

Von nun an hätte Tom Smith womöglich das Schicksal eines Bono- oder Chris-Martin-Gottseibeiuns gedroht, wäre da nicht der Fluch - oder besser Segen - der eigenen stilistischen Rastlosigkeit, die mal ins Muskulös-Rockige, mal ins Akustisch-Inwendige und dann wieder ins Kalt-Technoide kippt. Ihr ist es wohl zu verdanken, dass die Editors nun mit ihrem neuesten Opus "Violence" den Weg in den Posthof finden. Immer noch die Schönheit im Blick, die Traurigkeit im Herzen und beide Tanzbeine trittsicher zwischen Zuckerguss und Katharsis.

"Klassischer Gitarrenrock trifft auf melodische Synthesizerklänge und sorgt für weiche Knie bei den Zuhörern - als Sahnehäubchen gibt's Tom Smiths einzigartige Baritonstimme obendrauf. Gänsehautfeeling garantiert! " (Arte)

Aktuelles Album: "Violence" (2018), Play It Again Sam

Samstag, 22. Februar 2020

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