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Programm
Ersatztermin für 27.4.
Di. 01.06.2010 // 21:00 | Jazz-Rock

Blood, Sweat & Tears

World Tour


// GS: Stehpl. € 29/32/35; num. Sitzpl. (Balkon) € 36 // Tickets!


"Die Beatles haben den Rock in die Musik gebracht. BLOOD, SWEAT & TEARS haben die Musik in den Rock gebracht." So urteilte der britische Musikjournalist Leonard Feather über die (Mit-)Erfinder des Jazz-Rock. Der Name der Band geht zurück auf ein Zitat aus der Antrittsrede von Winston Churchill als Premierminister am Anfang des 2. Weltkrieges.

Seit 1968 hinterlässt die US-Institution ihre Spuren in der Musikgeschichte. Ihre einzigartige Mixtur aus Blues, Rock und Jazz ist auch ihr Markenzeichen: druckvolle Bläsersätze, pulsierender rhythmischer Groove, expressive Vocals sowie zahlreiche bis heute noch bekannte Top-Hits. Die Liste aller Musiker, die einmal zum Line-up von BLOOD, SWEAT & TEARS gehörten, liest sich wie ein Who is Who des Jazz, Blues und Rock: Al Kooper war in der Urformation Chef der Band, Randy Brecker blies die Trompete, Steve Katz werkt(e) an der Gitarre. Zeitweise waren Jaco Pastorius, Mike Stern, Joe Henderson, Lew Soloff und unzählige andere bekannte Namen auf der Gehaltsliste von BS&T. Ihre erfolgreichste Periode hatten BS&T Ende der 60er/Anfang der 70er mit dem Kanadier David Clayton-Thomas als Sänger.

Hervorgegangen aus dem New Yorker Greenwich Village, waren BS&T in vielerlei Hinsicht Pioniere: Sie waren die erste Band, die hinter dem Eisernen Vorhang spielte, sie hatten als erste 3 Hitsingles auf einem Album, sie kreuzten als erste Jazz mit Rock. Sie waren außerdem einer der Headliner in Woodstock und gewannen 3 Grammys, darunter den prestigeträchtigsten für das Album des Jahres (mit "Blood, Sweat & Tears", 1969).
In den über 4 Jahrzehnten seit der Gründung blieben BS&T immer aktiv, wenn auch in stark fluktuierender Zusammensetzung. Neuerdings ist wieder Gründervater und Gitarrist Steve Katz mit von der Partie und wird nicht müde, die älteren Fans mit Favourites wie "Spinning Wheel", "You've Made Me So Very Happy", "And When I Die", "Hi-de-ho", "Go down gamblin'", "One" und und und... zu beglücken. Und jüngere Fans werden bei diesem geschichtsträchtigen Abend mit Garantie die eine oder andere Sample-Quelle aktueller Chart-Hits erforschen können.

Besetzung: Rob Paparozzi: vocals, harmonica, Steve Katz: guitar, vocals, Dave Gellis: guitar, Glenn McClelland: keys, Teddy Mulet, Steve Jankowski: trumpet, Jens Wendelboe: trombone, Tom Timko: sax, Gary Foote: bass, Andrea Valentini: drums
Aktuelle CD: "Nuclear Blues" (2007), Rhino

tipps

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Mittwoch, 21. November 2018

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