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Last Minute 2018

Last Minute - Festival für aktuelles Theater 2018
6. - 24. Oktober 2018 | Posthof Linz

Programm

Last Minute 2018 Theaterfestival
Sa. 06.10.2018 // 20:00 Theater
Nikolaus Habjan
Der Herr Karl

Textlich aktualisiert und verteilt auf drei Figuren schärfen die Klappmaulpuppen des genialen Wiener Strippenziehers Qualtingers zum Klassiker avancierten Charakter.

// GS (num. Sitzpl.): € 17/20/23 (Einzelpreis) // Tickets!
Last Minute 2018 Theaterfestival
Fr. 12.10.2018 // 20:00 Theater
Philipp Hochmair
Schiller Rave

Eine Klassiker-Übermalung und Befreiung: Der gefeierte Schauspieler gestaltet einen Abend mit vom Geist der Revolution getragenen Balladen und Gedichten.

// GS (num. Sitzpl.): € 23/26/29 // Tickets!
Last Minute 2018 Theaterfestival
Sa. 20.10.2018 // 20:00 Theater
Petra Gstrein
Der Fels und die Wellen - Virginia Woolf, in ihren eigenen Worten

Virginia Woolf in ihren eigenen Worten: Ausnahmeschauspielerin Petra Gstrein brilliert zwischen Briefen, Tagebüchern und Romanauszügen - spannend bis zur letzten Sekunde.

// MS (num. Sitzpl.): € 18/21/24 (Einzelpreis) // Tickets!
Last Minute 2018 Theaterfestival | Das flexible Posthof-Abo
Mi. 24.10.2018 // 20:00 Theater
aktionstheater ensemble
Immersion. Wir verschwinden

In ihrem jüngsten Stück widmet sich die "schnelle politische Eingreiftruppe" jenen Zukurzgekommenen, für die Aufmerksamkeit alles bedeutet und die doch in ihrer Einsamkeit verloren gehen.

// MS (Sitzpl.): € 18/21/24 (Einzelpreis) // Tickets!

Alle Veranstaltungen: Num. Sitzplätze, Beginn 20:00 Uhr


Wie entstehen die großen magischen Momente im Theater? Jene Augenblicke, in denen man sieht, wie der Vorhang reißt und ein Stück Wirklichkeit hindurchschimmert?

Darauf gibt es so viele Antworten wie Hamlet-Inszenierungen. Eine davon ist vielleicht die Verbindung von Ernsthaftigkeit und Humor, die Gleichzeitigkeit von Lachen und Weinen, Melancholie und Ironie. Auf dieses Amalgam verstehen sich die KünstlerInnen des heurigen Last-Minute-Festivals besonders gut.

Wenn Philipp Hochmair mit nacktem Oberkörper, begleitet von drei Techno-Musikern, Schillers Glocke schmettert, dann entsteht der Zauber durch die Simultanität von Pathos und Witz. Nie gleitet die Performance ins Parodistische ab, vielmehr schlägt sie Funken aus den klassischen Texten, haucht ihnen neues Leben ein, fern jeder Schulweisheit. Übermalung und Befreiung nennt der Künstler selbst diesen Prozess. Bei Nikolaus Habjan entwickelt sich durch die Genialität seiner Puppenführung ein ähnlicher, auf den ersten Blick paradoxer Vorgang: gerade die offensichtliche Künstlichkeit der Figuren, die Qualtingers legendären Text spielen, erzeugt eine Unmittelbarkeit, die ein Schauspieler aus Fleisch und Blut nur schwer (oder nur ganz anders) erreicht.

Selbst bei der ernsten Hommage des Salon 5 an Virginia Woolf blitzt ständig etwas durch, das mit der Magie des Theaters zu tun hat. Wenn sich Petra Gstrein in die Dichterin verwandelt, sie sich einverleibt, hebt sich der Gegensatz zwischen Geschichte und Gegenwart immer wieder auf. Und bei der überbordenden Komödie "Immersion" des aktionstheater ensembles sind die Grenzen zwischen Tragik und Komik, Illusion und Realität endgültig verwischt. Das Publikum sieht den AkteurInnen beim Scheitern ihrer Träume zu, am Ende bleibt ihnen nur ein trauriges Schicksal: bei eben jener Produktion mitzuwirken, die wir gerade sehen...

Wilfried Steiner

Samstag, 20. April 2019

NEWS

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Proto-Cyberpunk-Horror mit Echtzeitfilmvertonung von Kollektiv Okabre
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