
Blassportgruppe Südwest
Steil
Ein Konzert der BLASSPORTGRUPPE SÜDWEST ist ein Antidepressivum mit sofortiger Wirkung - Gratis-Sturmfrisur und kräftig durchgepustete Ohren inklusive. Mit volkstümlicher Blasmusik hat die Mannschaft aus Mannheim mitnichten was am Hut, eher schon mit "Heavy Metal" im wahrsten Sinn des Wortes. Die zehn sportlich gewandeten Herren gehen mit ihrem Blech nämlich ganz und gar nicht zimperlich um, von Amy Winehouse zu Hildegard Knef, von Michael Jackson zu ausgetüftelten Eigenkompositionen fegt dieser brachiale Bläser-Sound wie ein Wirbelwind durch den Konzertsaal. Immer mit dabei: Ein gehöriger Schalk im Nacken. Die Mitglieder der Power-Brass-Formation haben ihr Instrument ordentlich in Musikhochschulen gelernt und bei verschiedensten Rundfunk-Big-Bands gespielt. Seit 5 Jahren beschreitet die BLASSPORTGRUPPE SÜDWEST nunmehr ihren ganz eigenen musikalischen Weg und sorgt mit ihren virtuosen Arrangements und einer zum schweißtreibenden Body-Workout animierenden Bühnenshow für Fitness und Partylaune im Publikum. Ausverkaufte Säle und die Verleihung des Kulturpreises "Freiburger Leiter 2010" im Rahmen der internationalen Kulturpreise pflastern den Weg der Truppe. Und auch die Kritik freut sich über dieses absolut eigenständige und wenig konventionelle Live-Spektakel. Beispiel gefällig? "Eine solch schräge Musik-Clownerei auf so hohem musikalischem Niveau hat man schon lange nicht mehr gehört. Wer sich, was Bläser angeht, mit weniger zufrieden gibt als dem, was die Blassportgruppe zu bieten hat, ist selbst schuld." Viva la Blasmusic!
Pressestimmen:
"Nichts lässt sich bei dieser Truppe vorausberechnen. Auf liebenswürdige Weise nimmt die Bande alles auf die Schippe: Schuhplattler, Headbang, Gute-Nacht-Lieder, Schlager, Pop-Songs und sogar die Deutschlandhymne. Das ist die konsequente Fortführung der Brassmusik der frühen Zeit des Jazz - ohne Kopflastigkeit und mit Hochgenuss dazu."
"Die Blassportgruppe Südwest wirbelt die Konventionen der Marschmusik durcheinander und setzt sie neu zusammen, nicht ohne eine Kampfansage an die deutsche Volksmusik loszuwerden."
"Kratzbürstiges Gebläse und andere Frechheiten: Spaß zu haben ist zusammen mit der Blassportgruppe Südwest kein Problem. Die Brassband zeigte, dass es auch Blasmusik gibt, die das Hirn nicht beleidigt und trotzdem unglaublich groovt."

Konzert des Monats | Im April 2002 spielte bereits eine lustige Blechbläsertruppe aus Mannheim das "Konzert des Monats" und lieferte den Posthof-Beitrag zum Brass Festival Linz - nämlich die famosen MARDI GRAS.BB. Nun schickt sich erneut eine Mannheimer Brassbande an, die obere Lackschicht von der Posthofbühne zu blasen. Was sich bei einem Konzert der BLASSPORTGRUPPE SÜDWEST abspielt klingt so, als ob ein Bus gefüllt mit Jazz in ein Auto mit Punk und eines mit Blasmusik kracht: ein Auffahrunfall mit ungewohnt fröhlichen Folgen. Die BSG ist dabei von Dixieland oder Marschmusik soweit entfernt wie New Orleans von Kleinreifling und bringt Johannes Brahms und John Coltrane näher zusammen, als man es für möglich gehalten hätte. Seriosität trifft auf Satire; brachialer Bläser-Sound auf romantischen Gänsehautflair, virtuose Improvisationen auf Walzer-Chanson-Verhackstück-Zärteleien in deutscher und englischer Sprache. Und wer nur ahnt, wie schwer es ist, Schweres leicht klingen zu lassen, höre sich zu weiterer Bestätigung "So lange man Träume noch leben kann" von der MÜNCHNER FREIHEIT, "Bad" von Michael Jackson oder "Junimond" von Rio Reiser in der Version der BSG an. Oder ihre eigenen Kompositionen wie "Die schöne Polizistin" aus dem aktuellen Konzertprogramm. Viva la Blasmusic a la BSG!
Werner Ponesch
PS: Um dem musikalischen Bandcharakter gerecht zu werden, gibt es vor der Bühne Stehplätze und dahinter die ansteigenden Sitzreihen mit freier Platzwahl.




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