
Sportlich blickt Österreich in eine mehr als ungewisse Zukunft: Toni Sailer tot, Hermann Maier tränenden Auges unwiderruflich abgeschwungen, Renate Götschl detto, weil einmal nicht aufgepasst, und jetzt tut sich die Niki Hosp auch noch gleich beim ersten Rennen gröber weh. Ja es sieht nicht rosig aus für uns. Wovon sollen wir in Hinkunft unseren Nationalstolz nähren, woran uns freudig wärmen? Bleibt uns denn wirklich nichts anderes mehr über, als uns darauf zu besinnen, dass wir zumindest gemeinhin als Kulturvolk in der Welt dastehen? Müssen wir uns ab nun wirklich mit einem nebulosen Dichter-, Denker- oder Künstlerdasein begnügen, anstatt dem Rest der Welt unsere Rückennummern zu zeigen und den von uns aufgewirbelten Schnee fressen zu lassen?! Quälende Fragen, die mit einem entschiedenen, unmissverständlichem Jein beantwortet werden müssen. Denn wir haben ja noch den THEATERSPORT. Da sind wir noch wer, und wie! Und dieses geniale Mischwesen aus Kunst und Spitzensport ist noch dazu krisenfest, weil Gedeih und Verderb dieser Disziplin nicht von einzelnen "Kunstathleten" abhängen, sondern jeder, Impromime und -mimin, egal ob der eigenen Mannschaft oder der gegnerischen zugehörig, Musiker, Schiedsrichter und vor allem interaktiver Zuschauer/in, dazu beitragen kann und sogar muss, dass das Geschehen auf den Brettern, die schließlich die Welt bedeuten, erfolgreich ist.
Und darin haben wir - alle obig genannten - uns seit mittlerweile 10 Jahren erfolgreich bewährt. Darauf können wir zu Recht auch ein bisschen stolz sein. Und es macht noch dazu einen Riesenspaß und hält obendrein fit und gesund, geistig wie körperlich. Und dass solcherart interaktive und interdisziplinäre Formate durchaus breitenwirksam sind, hat der große Publikumsandrang und -zuspruch zur kürzlich im Posthof stattgefundenen "Österr. Poetry Slam-Meisterschaft" - einer dem Theatersport vom Wesen her durchaus ähnlichen Disziplin - als auch zu den neun österreichischen Theatersportmeisterschaften davor eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gönnen wir unseren Skifahrern also ihren teils ewigen Ruhestand und werden wir dafür selber aktiv - egal in welcher der obig genannten Rollen - und feiern wir das zehnjährige Meisterschaftsjubiläum des Theatersports in vollen Zügen! ca
DIE TEAMS:
Art!schocken (Salzburg)
English Lovers (Wien)
ImproMotion feat. Frauen im Anzug (Wien)
Impropheten (Linz)
N2O (Attnang-Puchheim)
Theater im Bahnhof (Graz)
Theater ImBiss (Wien)
urtheater (Wien)
DIE ABENDE (Beginn jeweils 20:00 Uhr)
Mittwoch, 2. Dezember: Viertelfinale 1 und 2
Donnerstag, 3. Dezember: Viertelfinale 3 und 4
Freitag, 4. Dezember: Halbfinale
Samstag, 5. Dezember: Finale
DER MODERATOR / SCHIEDSRICHTER:
Jörg "es gilt die Unschuldsvermutung" Schur
DER MUSIKER:
David "Pianoman" Wagner
Achtung: Meisterschafts-Abo für alle 4 Abende aus der Poleposition zum Kampfpreis v. € 40/46 jetzt an der Posthof-Kasse erhältlich!