
Sophie Hunger
1983
Einst als "bestgehütetes Geheimnis der Schweizer Musikszene" gestartet, hat sich die eigensinnige Stimmkünstlerin und Multiinstrumentalistin längst als Fixstern in der europäischen Songwriting-Szene etabliert. Die 27-Jährige wird gerne mit Kolleginnen wie Beth Orton oder Björk verglichen, sperrt sich aber beharrlich gegen jede vorschnelle Schubladisierung. Nach ihrem Sensations-Debüt "Sketches On Sea", 2006 zuerst im Eigenvertrieb veröffentlicht und 2008 als Zweitauflage bis auf Platz 1 der Schweizer Charts vorgestoßen, und dem nicht minder erfolgreichen Nachfolger "Monday's Ghosts" kommt die "Eigenartige aus dem Land der Eigenartigen" auch 2010 nicht zur Ruhe. Das nach ihrem Geburtsjahr betitelte dritte Opus "1983" setzt Sophie Hungers Höhenflug durch eine Welt ohne stilistische Grenzen fort und mäandert zwischen Jazz, Folk, Pop und Rock hin und her. Erstmals experimentiert Hunger auch mit elektronischen Beats, Sounds und Effekten, die sich mit handgemachter Instrumentierung elegant vermischen. Lobende Worte von kompetenter Seite (u.a. Jamie Cullum oder Madeleine Reyroux) folgen auf dem Fuß.
Ihre Königsdisziplin bleibt aber weiterhin die Bühne. Mit ihrer Stimme, den mehrsprachig intonierten Texten, Jazz-Improvisationen am Klavier, ihrem mitunter punkig-forschen E-Gitarren-Spiel und den folkigen Mundharmonika-Soli hat Sophie Hunger ihr Publikum fest im Griff. 2009 absolvierte sie mit ihrer fünfköpfigen Band über 100 Auftritte, darunter eine großteils ausverkaufte Club-Tour durch Deutschland, Österreich (im Posthof als „Konzert des Monats“) und die Schweiz, eine Reihe renommierter Festivals (u.a. Eurosonic in Holland) und TV-Auftritte bei France1, Arte, ARD und 3Sat. Doch selbst angesichts des übervollen Terminkalenders ist die Gefahr der Live-Routine bei dieser widerspenstigen Künstlerin denkbar gering. Von sonischen Überraschungen kann jedenfalls ausgegangen werden.
"Atemberaubendes Konzert" (Musikexpress)
"Das Publikum tobt minutenlang vor Begeisterung: nach anderthalb Stunden verdienter Lohn für ein hinreißendes Konzert." (Tagesspiegel)
"Jene Ausnahme-Abende, in denen alle im Saal das rauschhafte Bewusstsein eint, dabei zu sein" (Mobil)
"Sophie Hunger ist der bedeutendste Schweizer Popstar seit Wilhelm Tell... und manchmal klingt Sophie Hunger wie die Dylan vom Zürisee" (Hamburger Abendblatt)
PS: Auf ausdrücklichen Wunsch von Sophie Hunger werden die Konzerte dieser Tour vor Stehplätzen gespielt. Wir halten jedoch die Sitzstiege im hinteren Teil des Mittleren Saales offen.








