
Kennen Sie schon SEBASTIAN KRÄMER, den "Sprachartisten und Ausdrucksgourmet" (Hannoversche Allgemeine Zeitung), "Giganten am Klavier" (Mainzer Rheinzeitung) "begnadeten Blödler" (Stuttgarter Zeitung), "Meister des Understatements und des Hintersinns" (Bonner Rundschau), den "süßlich-bösartigen Dada-Chansonnier", (Ludwigsburger Kreiszeitung), "einen der pointiert bissigsten Liedermacher" (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slammeister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise und Gründer des legendären "Fördervereins für Genie und Wahnsinn" in Berlin?
Nun, was Sie auch bisher von Sebastian Krämer gelesen oder gehört haben mögen über die Verzichtbarkeit von Jongleuren, den Schleuderwaschgang bei Hamstern oder Blumenkübel und Lyrik - es war nur seine Sonnenseite. "Krämer bei Nacht" ist noch krämiger, süffiger, schräger, düsterer, manchmal entsetzlich schwermütig und dabei durchweg bedingungslos heiter.
Unterdessen tritt so manche erstaunliche Erkenntnis zu Tage: Nacht ist keine Frage der Uhrzeit, streng genommen ist sie im Tagesplan gar nicht vorgesehen, und: Um sich um den Schlaf zu bringen, muss man nicht erst an Deutschland denken. Krämer bei Nacht ist Ruhestörung für gehobene Ansprüche. Da geht es um DJs, die nur Bruckner spielen, wandernde Fensterkreuzschatten, von bösen Stimmen verfolgte Busfahrer und den Arbeitsalltag eines Drachentöters.
Eine musikalisch-literarische Geisterbahnfahrt voller moderner Schauerballaden, erotischer Begegnungen und Einblicke in die Arbeit am Drehbuch zu einem brüllend komischen Horrorfilm.
"Da steht ein großer Junge auf der Bühne, adrett in Anzug und Krawatte, plaudert über dies und das, wirkt ein wenig verklemmt und altmodisch - und serviert dem Publikum wie beiläufig eine bitterböse Spitze nach der anderen." (Augsburger Zeitung)
Zu emotionalen Schwenks braucht der Sänger, Pianist und Dichter, der einen Teil seiner künstlerischen Wurzeln im Poetry Slam hat, mitunter nur einen einzigen Satz, der harmlos-heiter beginnt und jäh in schwarzen Humor umschlägt..." (Stuttgarter Zeitung)