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Programm
Restkarten an der Abendkasse
Mi. 01.12.2010 // 20:00 | Kabarett

Roland Düringer

ICH Einleben


// GS (num. Sitzpl.): € 17/19/21


Er bezeichnet sich selber nicht gern als Kabarettist, sondern viel lieber als "Volksschauspieler": ROLAND DÜRINGER versucht seit je her "Volkstheater" im wahrsten Sinne dieses Wortes zu machen. Theater nicht für eine Handvoll selbsternannter Kunstinteressierter, sondern für das "gemeine Volk", dem auch er angehört. In einer Sprache, die alle verstehen, und mit Inhalten - Ängste, Sehnsüchte und existenzielle Fragen -, die alle betreffen. In seinem neuen Programm stellt Düringer ganz explizit diese Frage nach dem Sinn.

Da sitzt so ein menschliches Wesen auf einem Stein und beobachtet die vorbeiziehenden Wolken. Mehr hat es nicht zu tun. Weil es eben jetzt, in diesem Moment, seine Bestimmung ist, auf einem Stein zu sitzen und vorbeiziehende Wolken zu beobachten. Und dafür braucht es nichts. Nicht einmal einen Namen und auch kein "Ich". Abertausende Jahre später ziehen noch immer Wolken über den Himmel und der Stein ist noch immer derselbe. Aber er ist leer, denn das menschliche Wesen hat heute keine Zeit mehr, vorbeiziehende Wolken zu beobachten. Es hat einen Namen und sein "Ich" ist jetzt gerade auf der Suche nach seiner Bestimmung. Und die findet man bekanntlich nicht, indem man blöd auf Steinen herumsitzt. Wenn dieses menschliche Wesen keine Mühen, Entbehrungen und Kämpfe scheut, wird es eines Tages mit ein wenig Glück und Fügung seine Bestimmung gefunden haben. Es wird dann auf einem Stein sitzen und die vorbeiziehenden Wolken beobachten. Weil es eben seine Bestimmung ist, auf einem Stein zu sitzen und vorbeiziehende Wolken zu beobachten. Und "Ich" wird vergessen, dass es einen Namen hat. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. Manchmal dauert er EINLEBEN lang. EINLEBEN kann andererseits auch in ca. 100 Minuten vorbei sein. Vorausgesetzt man krümmt Raum und Zeit.

Genau das hat Roland Düringer vor: Gemeinsam mit dem Publikum will er über EINLEBEN sprechen. Das heißt, er spricht und Sie hören zu, es sei denn er fordert sie zum Sprechen auf. Schließlich sind Sie ja nicht in irgendeinem Kasperltheater, sondern befinden sich in einem Vortrag mit dem Titel "ICH EINLEBEN". Nicht MEINLEBEN oder SEINLEBEN und auch nicht IHRLEBEN sondern EINLEBEN.


Dienstag, 03. Mai 2016

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