PREMIERE
Fr 23 Apr 2010 | 20:00 | THEATER

Razumovsky Ensemble

"Stella" von Johann Wolfgang Goethe

MS (num. Sitzpl.): € 13/15/17

Ein Schauspiel für Liebende | Stella liebt einen Mann, der sie vor Jahren verlassen hat. Sie lebt in innerer Emigration und will eine junge Frau, Lucie, zur alltäglichen Hilfe einstellen.
Lucie reist mit ihrer Mutter Cäcilie an. Diese erkennt in Stellas Schicksal zugleich ihr eigenes: Auch sie liebt einen Mann, der sie verlassen hat. Als Fernando eintrifft, um zu Stella zurückzukehren, stellt sich heraus, dass beide Frauen von ihm verlassen worden sind. Cäcilie ist seine ehemalige Frau, Lucie seine Tochter, Stella die Geliebte.
Die Menage à Trois beginnt, zelebriert sich als Endspiel von emotionalen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten im Dickicht psychologischer und sozialer Beziehungsstrukturen mit einem ungewöhnlichen Finale: "Und ihr Glück und ihre Liebe fasste selig eine Wohnung, ein Bett und ein Grab."
"Stella", im Jahre 1775, nur kurze Zeit nach den "Leiden des jungen Werther" verfasst, erwies sich bei der Uraufführung in Hamburg als gesellschaftlicher Skandal, wurde "als Schule der Entführung und Vielweiberei" angeprangert und ist seinem Ruf als umstrittenes Meisterwerk Goethes bis in die heutige Zeit treu geblieben.

Das RAZUMOVSKY ENSEMBLE wurde 2009 im Rahmen der "Razumovsky- Gesellschaft für Kunst und Kultur" gegründet, als freie Assoziation von Theaterkünstlern, die sich einer spezifischen ästhetischen und inhaltlichen Ensembletheaterarbeit verschrieben haben. Das Team hat in den letzten Jahren in den unterschiedlichsten künstlerischen Konstellationen an den Stadt-, Staats- und Landestheatern u.a. in Wien-Berlin-Zürich-Salzburg-Innsbruck-Bonn-Hannover-Meiningen-Wiesbaden-Saarbrücken-Bochum-Konstanz--Leipzig-Lübeck und Linz gearbeitet.
"Stella" von Goethe ist die Eröffnungspremiere dieses neuen Theaterensembles.

Premiere: Fr. 23. April 2010, 20:00 Uhr, Posthof Linz
Weiters: Di. 4. - Fr. 7. Mai, Sa. 5. Juni (Auszüge) sowie Di. 8. - Do. 10. Juni

Stella: Gudrun Tielsch
Fernando: Hakon Hirzenberger
Cäcilie: Irene Christ
Lucie: Julia Rosa Stöckl

Regie: Reinhard Göber
Ausstattung: Ariane Salzbrunn
Produktion: Stefan Geszti, Maria Schwarz, Gudrun Tielsch
Regieassistenz: Nora Krehan