
Punkorama # 23
Inarcadia / CannonballRide / In Traffic / Arbalest
Inarcadia | Seit Ende 2007 arbeiten die fünf Linzer Freunde der lauten und harten Mucke an ihrer eigenen, irgendwo zwischen Metal und Progressive angesiedelten, Spielart des Hardcore. Mit Erfolg im In- und Ausland, wie sich inzwischen behaupten lässt. Denn nach Shows u.a. mit Bands wie ARCHITECTS, WALLS OF JERICHO, AUGUST BURNS RED, AZRIEL, FOR THE FALLEN DREAMS, MISERY SIGNALS und ihrem 2009er Demo "Enigma" konnten INARCADIA einen weltweiten Deal mit dem renommierten UK-Label Rising Records einheimsen. Die Aufnahmen zum Longplayer "Amongst Mere Mortals" sind inzwischen zur vollsten Zufriedenheit erledigt und der Release für den 25. Oktober anberaumt. Bei der offiziellen Album-Release-Show am selben Tag im Punkorama-Outfit wollen INARCADIA ihr Debüt in voller Länge präsentieren und diesen großen Schritt in die Zukunft ihrer Bandgeschichte, mit Freunden und Weggefährten der Jahre gebührend feiern.
CannonballRide | Die fünf Mittzwanziger terrorisieren erst seit 2009 ihre ländliche oberösterreichische Home Base mit brachialen Kanonenschüssen. Dennoch sind CANNONBALLRIDE mitnichten Anfänger, haben sie doch schon zuvor einschlägige Erfahrungen im harten Bereich gesammelt. Die Songs ihrer Debüt-EP "Breaking Walls and Building Bridges" sind enorm druckvoll, technisch anspruchsvoll und unkonventionell. Von Sing-along-Hooks bis zu massiven Breakdowns wird ein breites, frech rockendes Spektrum geboten. Eine Formation, die gehört werden will und vor allem durch ihre Live-Performance überzeugt.
In Traffic | Einen Orkan aus aggressiven Vocals, melodischen Riffs und stürmischen Beats lassen die Jungs von IN TRAFFIC los. Die vier Linzer verstehen es gekonnt, viele Stilelemente des modernen Metal zu einem wahren Monster zu vereinen. In ihren Songs finden sich neben Breakdowns, schnellen und harmonischen Soloeinlagen auch progressive und thrashige Passagen. Dass das Leben kein Ponyschlecken ist, bringen die Jungs in ihren gesellschaftskritischen Texten zum Ausdruck. Trotz allem mindert das keineswegs den Spaß auf und abseits der Bühne!
Arbalest | ...aus dem verschlafenen Steinbach an der Steyr haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Metal-Szene mit einer ausgewogenen Mischung aus brutaler Härte und ansprechender Melodik wachzurütteln. Polyrhythmische Ansätze, der Einsatz von Synths und der gänzliche Verzicht auf cleane Vocals zugunsten technisch versierter Screams und drückend tiefer Growls prägen den Sound des Quintetts. Das ist Metal der neuen Generation, wie man ihn gerne hört. Wer also dieser jungen Truppe von motivierten Musikern keine Chance gibt, hat eindeutig den Kopf im Sand!











