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Programm
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So. 16.04.2017 // 20:00 | Metal

Parkway Drive: Unbreakable Tour Europe 2017

Support: Stick To Your Guns / Darkest Hour


// GS: VVK € 38,40


Parkway Drive (c) Ben Wrigley

Parkway Drive | Die Australier aus Byron Bay sind mit ihrem Metalcore-Monstertruck seit fast 15 Jahren beständig auf der Überholspur. In ihrer Heimat längst zu den absoluten Top-Acts zählend, setzten Parkway Drive mit überragenden Alben wie "Atlas" oder "Deep Blue" auch über Down Under hinaus knüppeldicke Standards, wie ungebändigte Offensivkraft mit melodischem Fintenreichtum in Einklang zu bringen ist.

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, wie es dem Fünfer immer wieder gelingt, auf seinen ohnehin nicht gerade zartbesaiteten Höllensound noch eine Schippe draufzulegen. Ist aber Fakt, denn mit ihrem bislang letzten Album "Ire" zogen Parkway Drive einmal mehr ins nächste Level vor: Noch brachialer, aber auch noch melodischer präsentiert sich die Band als dynamische Einheit, die so schnell nichts zum Schwächeln bringt.

Parkway Drive zelebrieren spielfreudig und mit höchster technischer Präzision tief gestimmte, um tonnenschwere Rhythmen gewundene Deathmetal-Riffs à la Göteborger Schule, gepaart mit plötzlichen Breakdowns und an Körperverletzung grenzenden Blastbeats. Und das alles ohne Falsettgesang, was der Band bei vielen Szenekundigen diverse Bonuspunkte besorgte.

Konsequent und mutig arbeitet die Band an ihrer kreativen Evolution, ohne dabei die klassische Parkway-Drive-Trademark zu kannibalisieren. Todesmutigen Einsatz lassen Sänger Winston McCall, die beiden Gitarristen Luke Kilpatrick und Jeff Ling, Bassist Jia O'Connor sowie Schlagzeuger Ben Gordon jedenfalls auch im "echten Leben" nicht missen. Man schaue sich nur mal das Video zu "Vice Grip" an, einem der stärksten Tracks aus "Ire", bei dem die Jungs aus Flugzeugen ins Blaue springen, um uns wissen zu lassen: Parkway Drive machen keine Gefangenen. Hier handelt es sich um echte Überzeugungstäter, die auch live mit schweißtreibender Stage-Action und spektakulären Effekten nicht zu geizen bereit sind.

Aktuelle CD: "Ire" (2015), Epitaph

Stick To Your Guns | Gehorsam ist keine Tugend dieses Quintetts aus dem kalifornischen Orange County. Rebellisch in den Ansagen und voller Metalcore-Widerspenstigkeit kämpfen Stick To Your Guns seit 2003 gegen das vermaledeite System an und zeigen sich auch auf ihrem letzten Werk "Disobedient" nicht zu Kompromissen bereit. Deftige Growls, süffige Melodien und perfekt gesetzte Breakdowns sind der Zündstoff, der im Ohr detoniert. Sänger Jesse Barnett, die Gitarristen Joshua James und Chris Rawson, Andrew Rose am Bass und George Schmitz an der Schießbude blasen live gnadenlos jeden Anflug von Lethargie aus dem Saal und zeigen trotz aller Aggression, dass Herz und Hirn bei ihnen an den richtigen Stellen sitzen. Nur bei wenigen Bands des Metalcore-Universums geht Musikalität und Message derart zusammen wie bei diesen reflexiv gefederten Bühnenberserkern aus Übersee.

Aktuelle CD: "Disobedient" (2015), Sumerian

Darkest Hour | Die schon seit 1995 umtriebige Band aus Washington DC zählt zu den Pionieren des modernen Metalcore und ist in erster Linie durch ihren stilsicheren Bastard aus Hardcore/Punk-Kampfgeist und Melodic-Death-Dramatik ein Begriff. Rechtzeitig zur Tour wuchten Darkest Hour mit "Godless Prophets & The Migrant Flora" ihren neunten Album-Release in die Regale, der mit einer satten Sammlung aus galoppierenden Mosh Parts, komplexer Melodieführung und beklemmenden Breakdowns nicht hinterm Berg hält. Dass sich eine angejahrte Band wie Darkest Hour wie auf dieser Tour mit weitaus jüngeren Kollegen die Bühne teilt, zeigt nicht nur das beispielgebende Durchhaltevermögen des Fünfers um Fronthowler John Henry, sondern deutet auch die Zeitlosigkeit des Werkes dieser Metalnomaden an.

Aktuelle CD: "Godless Prophets & The Migrant Flora" (VÖ: 17.3.2017), Southern Lord

Sonntag, 25. Juni 2017

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