
Karl-Markus Gauß
Im Wald der Metropolen
Karl-Markus Gauß erprobt sich mit seinem neuen Buch in verschiedenen Genres und erfindet dabei ein neues: "Das Gesicht der Welt". Eine große Erzählung über eine Reise, die vom Burgund nach Transsilvanien, von der Kleinstadt in Thüringen auf die Insel in Griechenland führt, eine Reportage in dreizehn Stationen, die von den Straßen von Bukarest berichtet, im Niemandsland an der Grenze zwischen Slowenien und Kroatien haltmacht, den Geräuschen von Istanbul und der Stille auf einem Militärfriedhof in Italien nachspürt. Es ist eine Kulturgeschichte von Europa, wie wir sie, so reich an Zusammenhängen und ungeahnten Verwandtschaften, bisher noch nicht gekannt haben.
KARL-MARKUS GAUß, geboren 1954 in Salzburg, wo er heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon und dem Georg-Dehio-Preis. Bei Zsolnay erschienen zuletzt Die Hundeesser von Svinia (2004), Die versprengten Deutschen (2005), das Journal Zu früh, zu spät (2007), Die fröhlichen Untergeher von Roana (2009) und Im Wald der Metropolen (2010).
Karl-Markus Gauß, Im Wald der Metropolen, 2010, Zsolnay








