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Programm
Ausverkauft!
Do. 12.11.2009 // 20:00 | Kabarett

Josef Hader

Hader muss weg


// GS (num. Sitzpl.): € 14/16/18; Jugendliche unter 21: € 10


Hader muss also weg. Schön. Heißt das jetzt, er ist jemand, der weg gehört? Also quasi: Unwertes Leben? Oder muss er nur kurz weg und kommt eh gleich wieder? Oder muss er weg aus seinem neuen Programm, weil ihn andere Figuren hinausschmeißen? Wird Hader überhaupt anwesend sein? Muss er irgendwann an diesem Abend sterben? Und ist er dann für immer weg? Und wer ist dann auf der Bühne? Josef Hader: "In dem Programm kommen vor: Eine nachtschwarze Vorstadtstraße voller Gebrauchtwagenhändler, eine heruntergekommen Tankstelle, ein grindiges Lokal, ein Kuvert mit 10.000 Euro, eine Schusswaffe und ca. sieben verpfuschte Leben. Nicht vorkommen werden Prominente und Bundeskanzler. Es wird also wieder total unpolitisch."

"Ein kaputter Barpianist, ein zerrütteter Tankwart, ein erbärmlicher Liebhaber mit Harnwegsinfekt und eine berechnende Geliebte auf der Suche nach der großen Leidenschaft. Was sich zwischen diesen Menschen abspielt, ist grell lustig und bedrückend traurig, ist absurdes Theater, geschrieben in der Art eines Drehbuchs. Hader bietet ein intensives Spiel zwischen großer Leidenschaft und kleiner Enttäuschung, beim Verbeugen ist sein Gesicht nach dieser präzisen Meisterleistung so grau wie der Inhalt des Abends. Doch es darf auch gelacht werden, Hader setzt entlang des düsteren Weges ein Feuerwerk exzellenter, meist neuer Pointen, die Mischung aus all dem ergibt einen großen Abend, für den das Wort Kabarett eigentlich zu kurz greift." (NÖ. Nachrichten)

"Dass seit 'Privat' mehr als zehn Jahre vergangen sind, hatte nicht zuletzt wohl auch mit Haders ehrgeizigem Anspruch zu tun, sein Kabarett mit jedem Programm sozusagen neu zu erfinden, was von Mal zu Mal schwieriger wird. Die Übung ist schließlich aber auch diesmal meisterlich gelungen. Einerseits treibt Hader die Selbstbefragung konsequent weiter: In 'Privat' hatte er sich in den Kopf geschaut, diesmal lässt er sich das Hirn aus dem Schädel blasen. Andererseits emanzipiert sich Hader zugleich auch von sich selbst: 'Hader muss weg' ist ein Ensemblestück, in dem der Kabarettist insgesamt sieben Rollen spielt, darunter auch einen emotional verwahrlosten Barpianisten mit Falco-Stimme, der wohl das bisher schwärzeste Alter Ego des Künstlers darstellt. Das neue Programm ist zugleich der beste Film, den Hader nie gedreht hat." (Falter)


Freitag, 29. April 2016

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