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Programm
Mi. 01.03.2017 // 20:00 | R'n'B/Blues

John Mayall & Band


// GS (num. Sitzpl.): Kat.A VVK € 45 / AK € 52, Kat.B VVK € 35 / AK € 42 // Tickets!


John Mayall (c) Arnie Goodman

Der "Godfather of British Blues” und Bandleader der legendären Bluesbreakers hatte schon eine Menge einschlägiger Ausnahmemusiker unter seinen Fittichen: Eric Clapton, Peter Green, Mick Taylor, Ginger Baker, John McVie und Mic Fleetwood - sie alle waren einmal Teil der verschiedenen Besetzungen von John Mayall & The Bluesbreakers. Oder wie Eric Clapton es einmal formulierte: "John Mayall hat eine unglaubliche Schule des Blues geführt!" - und viele Talente für höhere Weihen geadelt.

"Ich habe nie kommerzielle Kompromisse gemacht; alles, was ich mache, mache ich ganz allein für mich selbst" lautet Mayalls Credo, das so ehrlich und glaubwürdig wirkt wie seine Musik. Sein ungehobelter, aber energiegeladener Gesang ist einfach nicht zu kopieren und die Soloeinlagen beweisen, wie der Mann ganz für sich allein groovt.

Der 1933 bei Manchester geborene Mayall beschäftigte sich bereits als Kind mit der umfangreichen Jazz- und Blues-Sammlung seines Gitarre spielenden Vaters, lernte so früh die Musik von Leadbelly, Bessie Smith, Pinetop Smith oder Blind Lemon Jefferson kennen. Anfang der 50er-Jahre war der Brite als Soldat in Südkorea stationiert und absolvierte danach eine Ausbildung zum Grafikdesigner.

1956 gründete er seine erste Formation Powerhouse Four, danach Blues Syndicate, wo er auf Bassist John McVie (Fleetwood Mac) traf. 1963 rief er die Bluesbreakers ins Leben, die in London schnell zur Clubattraktion wurden und auch das erste Konzert im legendären "Marquee" spielten. John Mayall hatte ein gutes Händchen für Nachwuchstalente. Die Bluesbreakers gerieten immer mehr zum Sammelbecken blutjunger Musiker, die später selbst an der Geschichte des Rocks mitschreiben sollten. Gitarrist Peter Green, Bassist John McVie und Drummer Mick Fleetwood gründeten Fleetwood Mac. Jack Bruce und Eric Clapton feierten mit ihrem Power-Trio Cream weltweite Erfolge. Mick Taylor stieg bei den Rolling Stones ein, und Drummer Jon Hiseman gründete mit Saxophonist Dick Heckstall Smith die Jazzrock-Legende Colosseum.

1969 zog es John Mayall in den kalifornischen Laurel Canyon bei Santa Monica, wo sich um das Musikerpaar Joni Mitchell und Graham Nash eine kreative Künstlerkolonie entwickelt hatte. Mit den improvisationslastigen Alben "Blues From Laurel Canyon" und "The Turning Point" schlug er ein neues, spannendes Kapitel seiner Laufbahn auf. Auf letzterem - einer Liveaufnahme ohne Schlagzeuger - begeisterte vor allem "Room To Move", Mayalls wohl größter Klassiker, tausendfach gecovert, und auch heute noch gelegentlich im Radio zu hören. In den 70er- und 80er-Jahren war der Blues in der Versenkung verschwunden. Deren Protagonisten taten sich entsprechend schwer. John Mayall brachte zwar eine stattliche Anzahl von weiteren Platten heraus, aber in Zeiten von Disco, Glam-Rock, Punk und New Wave wurden diese nur von einer kleinen, treuen Fangemeinde goutiert. Heute werden auch unbekanntere Alben des Blues-Urgesteins wie "Jazz Blues Fusion" (1972), "Ten Years Are Gone" (1973) oder "A Banquet In Blues" (1976) mehr denn je geschätzt, zumal der Brite auf seinen Produktionen immer gerne mit anderen Genres wie dem Folk, Jazz und Funk flirtete.

1982 reformierte John Mayall mit Mick Taylor und John McVie die Bluesbreakers, die bis zu ihrer erneuten Auflösung vor fünf Jahren auch regelmäßig tourten. Im vergangenen Jahrzehnt folgten erstaunlich rockige Spätwerke wie "Stories" (2002) und "Road Dogs" (2005), bei denen der Wahl-Kalifornier in lockerer Laidback-Manier zwischen groovigen Roots-Rock-Nummern und klassischem Blues hin und her pendelt.

2016 scheint der mittlerweile 83jährige John Mayall immer noch gut im Saft zu stehen, mehrere Dutzend Shows umfasst allein die aktuelle Tour, und der Altmeister der "Weißen Blues" hat noch einiges mit seiner Band vor!

(Miche Hepp)

Besetzung: John Mayall: Vocals, Guitar, Harmonica; Greg Rzab: Bass; Jay Davenport: Drums

Donnerstag, 19. Januar 2017

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