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Programm
Di. 12.04.2011 // 20:00 | LiteraturSalon

Janne Teller

Nichts. Was im Leben wichtig ist


// MS (num. Sitzpl.) € 8 / 10 / 12 // Tickets!


"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.

Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, veröffentlichte ihre erste Erzählung im Alter von 14 Jahren. Mit 30 kündigte sie ihren Beruf, mietete eine Ein-Zimmer-Wohnung in Kopenhagen und widmete sich ausschließlich dem Schreiben. 1999 erschien ihr hoch gelobtes Debüt "Odins Insel". Ein Jahr später erschien "Nichts", das der Verlag zunächst gar nicht publizieren wollte, weil es zu außergewöhnlich war. In den ersten zwei Jahren wurde auch kaum ein Exemplar verkauft. Dann bekam der Roman den Dänischen Kinderbuchpreis 2001 und fand immer mehr Leser, aber es gab auch viel Widerstand, nicht nur in der Presse. Auch Lehrer, Bibliothekare und Priester wollten verhindern, dass Kinder dieses Buch lesen dürfen. Anfangs war es sogar vom dänischen Schulamt in Viborg verboten - an den Schulen in Westnorwegen ist es bis heute nicht erlaubt.

Mittlerweile ist in Dänemark die 14. Auflage erschienen, und "Nichts" ist eines der am häufigsten verwendeten Bücher in den dänischen Abiturprüfungen. Der Roman ist in 13 Sprachen verkauft und hat den Prix Libbylit 2008 für den besten Kinder/Jugendroman der französischsprachigen Welt bekommen.

"'Nichts' erschüttert dadurch, dass das Erzählte nicht wahrscheinlich, aber denkbar ist und so unaufhaltsam abläuft wie ein antikes Drama. Unberührt wird keiner das Buch aus der Hand legen." (Deutschlandradio Kultur)

"Die Provokation des Romans besteht in dessen existenzieller Fragestellung: Worin liegt der Sinn des Lebens? 'Nichts' nimmt mit auf eine außergewöhnliche Gedankenreise. Was kann Literatur mehr leisten?" (KulturSpiegel)

"Wer wissen möchte, welchen Weg Fanatiker hinter sich haben, die alles und jeden zu opfern bereit sind, findet in 'Nichts' eine Antwort." (Frankfurter Allgemeine)

Janne Teller, Nichts. Was im Leben wichtig ist, 2010, Carl Hanser Verlag


Donnerstag, 20. Juli 2017

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