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Programm
Fr. 24.03.2017 // 20:00 | HipHop

Genetikk

Live 2017


// GS: € 29/31/35 // Tickets!


Genetikk (c) Four Artists

Die maskierten Aliens aus Saarbrücken liefern ein perfekt gestyltes HipHop-Manifest, das Streetrap in visueller wie soundästhetischer Hinsicht (r)evolutioniert. Für ihr neues, viertes Album "Fukk Genetikk" schlüpfen Rapper karuzo und Produzent sikk in "die Rolle der Underdogs, sympathisieren mit Favela-Kids und Indianern und schießen mit Kalashs gegen den Westen und das Establishment" (rap.de). Eine der besten Livecrews im Deutschrap und ganz klar jene mit dem größten Wiedererkennungswert.

Der Werdegang von karuzo und sikk liegt wie ihre ungeschminkte Identität einigermaßen im Dunkeln. Gerüchteweise flohen die beiden Schulfreunde aus dem bürgerlichen Mief ihrer Heimatstadt und fanden ihre Rap-Prägung in Frankreich, wo sie unter anderem im Pulverfass der Pariser Banlieues an ersten Underground-HipHop-Tracks bastelten. Dort entstand auch das 2010 gratis veröffentlichte Mixtape "Foetus", mit dem Genetikk die Gangster-Attitude eines Nate57 mit der Anarcho-Harlekinade eines Favorite oder Kollegah kombinieren.

Über deren Label-Stall Selfmade Records gelang Genetikk, wie zuvor auch schon Casper, der Aufstieg in die Champions League des deutschen HipHop. Bei Selfmade erschien 2012 zuerst "Voodoozirkus" und 2013 dann ihr nach eigenem Bekunden erstes richtiges Album "D.N.A.", das auf iTunes genreübergreifend zum Album des Jahres gewählt wurde.

2015 schoben Genetikk das Album "Achter Tag" nach, mit dem sie geradewegs an die Spitze der Charts in D, A und CH marschierten. Und am aktuellen Streetrap-Masterpiece "Fukk Genetikk" spürt man deutlich, dass ihnen der Spaß an der Sache trotz Megaerfolges nicht verloren gegangen ist. Dieser ganz spezielle Genetikk-Humor, eine Mischung aus bisweilen galliger Ironie und bissigem Sarkasmus, wo er nötig ist, halten ein Album zusammen, das auf coole Weise old school und straight ist.

Wo man bei vielen modernen deutschen Rap-Produktionen den Eindruck hat, dass der Produzent mit einer Checkliste danebensitzt und so lange To-dos abhakt, bis jeder aktuellen Rap-Mode, jedem angesagten Feature-Gast, jeder sogenannten Zielgruppe Genüge getan ist, schöpft "Fukk Genetikk" die Kraft einmal mehr aus sich selbst. Genetikk erzählen hier gänzlich unbeeindruckt die Storys, die sie eben erzählen wollen. Storys, die live nochmal ein ganz neues Gesicht bekommen.

Aktuelle CD: "Fukk Genetikk" (2016), Selfmade

Dienstag, 21. Februar 2017

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