
Alter Bridge
Was würde Kurt Cobain wohl denken, wenn er wüsste, was er angerichtet hat? Sich noch einmal erschießen? Wir wissen es nicht. Die Grunge-Welle, die NIRVANA (mit großer Wahrscheinlichkeit) unabsichtlich losgetreten haben, nahm jedenfalls eigenwillige Wendungen. ALTER BRIDGE sind ein gutes Beispiel dafür. 3/4 der Band standen bis 2004 im Sold von CREED, einer der erfolgreichsten Bands der sogenannten Post-Grunge-Ära, die vor allem durch multimillionenfache Plattenverkäufe sowie unverhehltes christliches Gedankengut auffiel und letztes Jahr ein - zumindest in Tonträgereinheiten gerechnet - beachtliches Comeback hingelegt hat. Das restliche 1/4 personalisiert sich im ehemaligen MAYFIELD FOUR-Frontman Myles Kennedy, der von den damals sängerlosen Ex-CREEDs angeheuert wurde, um mit ALTER BRIDGE die frohe Kunde des Weitermusizierens unter die Leute zu bringen. Mit, wie sich herausstellte, immensem Erfolg und der glücklichen Fügung, mit Kennedy nicht nur einen Vokalisten, sondern mit Gottes Gnaden auch einen fähigen Gitarristen und Songwriter gefunden zu haben. Denn seit Abschluss des Erstlings "One Day Remains" teilt sich der Gitarrist und bis zuvor Haupt-Songwriter Mark Tremonti die Komponierarbeit mit Kennedy - mit dem Ergebnis, dass Album Nr. 2 "Blackbird" und aller Voraussicht nach auch das dieser Tage unter die Schäfchen gebrachte Opus "AB III" die Schlagseite in Richtung 80er Heavy Metal immer deutlicher zu Tage treten lassen. Damit treten ALTER BRIDGE offene Türen ein, zumindest für jene, die sich frühzeitig für das Konzert Karten gesichert haben. Das ist nämlich - das muss allen zu spät Gekommenen leider gesagt sein - seit Wochen ausverkauft!








