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Perspektiven

Feministische Perspektiven
Standortbestimmungen und Zukunftsvisionen

Symposion | Do. 16. + Fr. 17. Jänner 2014

Ein Ort des Dialogs, an dem keine fixierten Ansichten besetzt werden, sondern ein Ort, der für Auseinandersetzungen frei gehalten ist: Das im Jänner 2014 stattfindende Symposion "Feministische Perspektiven" von Posthof und FIFTITU% versammelt aktuelle Positionen, die eine Vielfalt feministischen Denkens (im kulturellen Feld) sichtbar machen und anregen, die Grenzen des eigenen Denkens zu überschreiten.

Es sind bewegte Zeiten für engagierte Frauen. Einerseits droht ein allgemeiner Backlash, in mehreren Ländern werden bereits erreichte Errungenschaften wieder zurückgenommen, etwa in Spanien, wo eines der liberalsten Abtreibungsgesetze Europas durch die konservative Regierung Rajoy wieder außer Kraft gesetzt wird. In Russland schickt ein autokratischer Machthaber protestierende junge Frauen in Arbeitslager. Und der vielzitierte arabische Frühling entwickelt sich aus weiblicher Sicht enttäuschend bis besorgniserregend.

Gleichzeitig tauchen neue Formen des Widerstands auf: die Aktivistinnen von Femen erwecken durch Slogans auf nackten Brüsten Aufmerksamkeit; eine Comicfigur namens Burka Avenger kämpft in Pakistan mit fliegenden Büchern und Stiften gegen reaktionäre Islamisten, die junge Mädchen von Bildungsinstitutionen fernhalten wollen; eine von den Taliban schwer verletzte Schülerin hält eine bewegende Rede vor den Vereinten Nationen.

Und in Österreich? Ein Salzburger, der eine Minderjährige mehrfach vergewaltigt hat, kommt mit 4 Monaten Fußfessel davon. Dem Opfer wird nahegelegt, es solle sich mit dem Täter aussprechen.

Wie können aktuelle, politisch durchdachte feministische Positionen angesichts all dieser Entwicklungen aussehen? Welche Strategien zeichnen sich ab? Der Posthof versucht in Zusammenarbeit mit fiftitu %, diesen Fragen nachzugehen, und lädt fundierte feministische Vordenkerinnen aus verschiedensten Arbeits- und Wirkungsbereichen zum Gedankenaustausch und zu spannenden Streitgesprächen.


Referentinnen:

Sibylle Hamann
(16.1.)
Julya Rabinowich
(16.1.)
Sonja Eismann
(16.1.)

Persson Perry Baumgartinger (17.1.)
Cornelia Travnicek
(17.1.)
Seyran Ateş (17.1.)
Rúbia Salgado
(17.1.)

Moderation:
Beate Hausbichler
| diestandard.at

Konzeption & Gestaltung:
Wilfried Steiner, Roswitha Kröll

Herzlichen Dank an
Mary Kreutzer & Thomas Schmidinger


Eintrittspreise:
Einzelkarten 16., 17.1: € 11/13/15
Zwei-Tages-Karte: € 17/19

(jeweils num. Sitzplätze, Beginn 19:00 Uhr)


Ein Projekt von Posthof und FIFTITU% - Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur in OÖ in Zusammenarbeit mit Arbeiterkammer OÖ Kultur

      


Referentinnen Tag 1


Sibylle Hamann

Saubere Dienste. Ein Report

Sie putzen das Klo, versorgen das Kind und wickeln die Oma - niemanden lassen wir so umstandslos in unsere tabuisierte Privatsphäre eindringen wie unsere Putzfrau, den Babysitter, die Pflegerin. Wer sind diese "Dienstleisterinnen", denen wir unsere Schlüssel anvertrauen, woher kommen sie, wie leben sie? Beleuchtungen eine Branche, ohne die unsere Gesellschaft nicht bestehen kann. Sibylle Hamann blickt hinter verschlossene Türen, besucht zurückgelassene Kinder und trifft auf eine Welt voller Lügen und Scham. Um sich noch besser einfühlen zu können, startete sie einen Selbstversuch und ging unter falscher Identität putzen.

Sibylle Hamann, geboren 1966 in Wien, Studium der Politikwissenschaft. Seit 1990 als reisende Reporterin tätig (Kurier, profil): Berichte über die Umbrüche in der Sowjetunion, aus dem Kaukasus, dem Nahen und Mittleren Osten, aus den Bürgerkriegen Zentralafrikas und Afghanistan. Längere Aufenthalte in Japan und den USA, Korrespondentin in New York. Seit 2006 lebt sie wieder als freie Journalistin und Autorin in Wien. Chefredakteurin der "Liga. Zeitschrift für Menschenrechte", Lektorin am Journalismuslehrgang der FH, Kolumnistin bei der "Presse", regelmäßige Autorin für den "Falter" und "Emma". Moderatorin und Vortragende. Buchveröffentlichungen: "Dilettanten unterwegs" (2007) über die Arbeit von Auslandskorrespondenten; "Weißbuch Frauen, Schwarzbuch Männer: Warum wir einen neuen Geschlechtervertrag brauchen" (2008) gemeinsam mit Eva Linsinger; "Saubere Dienste" über die Welt der Putzfrauen, Pflegerinnen und Babysitter (2013).

http://www.sibyllehamann.com/


Julya Rabinowich

Kavaliersdelikt und Gebrauchsobjekt oder die Enteignung. Über die Bedeutung des weiblichen Körpers als Gebrauchsobjekt sowie von Opfertäterumkehr anhand des Salzburger Fußfesselfalles, des Falles Priklopil und des Falles Fritzl.

Der Ratschlag, das Opfer solle sich mit dem Täter aussprechen, leitet die Umdeutung eines körperlichen Übergriffes in ein blödes Missverständnis ein, während der Umgang der Öffentlichkeit mit Natascha Kampusch ein weiteres bedenkliches Bild der sogenannten Opferrolle zeichnet.

Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Autorin, Malerin und Simultandolmetscherin. In der Tageszeitung Der Standard erscheint wöchentlich ihre Kolumne "Geschüttelt, nicht gerührt". Für ihren Debütroman "Spaltkopf" (2008) erhielt sie u.a. den Rauriser Literaturpreis. Auch die im Februar 2011 erschienene englische Übersetzung des Romans ist ein vielbeachteter Erfolg (nominiert für den International Impac Dublin Literary Award 2013). Theaterstücke und Uraufführungen (u.a.): "Stück ohne Juden", Volkstheater (2010), "Auftauchen. Eine Bestandsaufnahme“, Volkstheater (2010), "Porno", Rabenhof (2011). Bei Deuticke erschienen zuletzt "Herznovelle" (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und der Roman "Die Erdfresserin" (2012).

http://www.julya-rabinowich.com/


Sonja Eismann

Feminismus als Erneuerungsideologie des Kapitalismus? Über neue Mainstream-Artikulationen eines "Erfolgsfeminismus" und diesbezügliche Widerstandspotentiale

In geradezu unheilvoller Weise sind in den letzten Jahren die Verheißungen des Feminismus mit seinen Slogans wie "Pro Choice" GEGEN die Frauen gewendet worden: Die Machbarkeits- und Selbstverantwortungs-Ideologie des Neoliberalismus predigt ganz unterschiedslos, dass jedeR und jedE ihres eigenen Glückes Schmied sei - und wer nicht reüssiert, ist nicht durch Strukturen ausgeschlossen, sondern selbst schuld. Die lange eingeforderte ökonomische Unabhängigkeit von Frauen ist in Zeiten des Postfordismus, in denen ein Gehalt pro Paar/Familie ohnehin nicht mehr ausreicht, keine feministische Errungenschaft, sondern bittere Notwendigkeit. Zum Gesamtbild der erfolgreichen Lebensführung gehört auch körperliche Attraktivität und Fitness, die durch zähe Arbeit am Selbst hergestellt werden kann und vor allem für Frauen ein unhintergehbares Muss ist. Gesellschaftliche Teilhabe realisiert sich via Konsumismus statt politischer Auseinandersetzung, denn wo vermeintlich alle die gleichen Chancen haben und es nur auf harte Arbeit ankommt, gibt es auch nichts zu protestieren. Überflüssig zu sagen, dass Women of Color, Frauen aus ökonomisch schlechter gestellten Schichten, ohne akademische Bildung und ohne westlichen Background, in diesen Empowerment-Szenarien gar nicht oder nur als zu befreiende, unmündige Wesen vorkommen.

Was kann eine feministische Debatte dieser Version von "Feminismus als kapitalistischer Erneuerungsideologie" entgegensetzen? Wie ist es möglich, sich diesen Vereinnahmungen nicht nur zu entziehen, sondern aktiv an ihrer Demontage mitzuwirken? Wie können diese Zurichtungen als solche sichtbar gemacht werden, ohne die Anstrengungen feministischer Kämpfe per se zu denunzieren?

Sonja Eismann, geboren 1973 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Vergleichende  Literaturwissenschaft, Englisch und Französisch. Seit Ende der 1990er Jahre als Journalistin an der Schnittstelle von Feminismus und Popkultur aktiv, war sie 1999 in Wien Mitbegründerin der Zeitschrift "nylon. KunstStoff zu Feminismus und Popkultur" und arbeitete von 2002-2007 beim Kölner Popkulturmagazin Intro. 2008 mitbegründete sie das Missy Magazine, dessen Mitherausgeberin und Chefredakteurin sie heute noch ist. In Texten, Workshops, Vorträgen und Lehrveranstaltungen beschäftigt sie sich mit aktuellen feministischen und Do-It-Yourself-Diskursen, der Repräsentation von Geschlecht in der Populärkultur sowie mit Konzepten des Utopischen in der Mode.

missy-magazine.de


Referentinnen Tag 2


Persson Perry Baumgartinger

Sprache . Macht . Diskriminierung . Widerstand .

Sprache hat mit Wissen und Macht zu tun, sie spiegelt Realitäten und festigt sie gleichzeitig - sprachliches Handeln stützt eine diskriminierende Weltordnung. Kommunizieren bedeutet aber auch Widerstand. Denn Sprache ist ständig im Wandel und das kann genutzt werden. Eine wichtige Auseinandersetzung feministischer Bewegungen und Theorien war die Auseinandersetzung mit sexistischer Sprache. Doch ändern sprachliche Widerstandsstrategien (wirklich) gesellschaftliche Unterdrückungsstrukturen? Welche Sprache wird Geschlecht gerecht? Welche Normen werden mit queer-feministischen Sprachalternativen wieder eingeschrieben?

Persson Perry Baumgartinger, Wissenschaftler, Lektor, Trainer und Coach. Studium der angewandten Sprachwissenschaft und feministischen Diskursforschung. Dzt. Doktorat an der Universität Wien sowie assoziiert am Graduiertenkolleg "Geschlecht als Wissenskategorie" der Humboldt-Universität zu Berlin. Forschungsschwerpunkte: Kritische Diskurs- und Dispositivanalyse, Transgender Studies, Queer Linguistics. Mit-/Begründer der Initiativen ][diskursiv und queeropedia. Kooperationen mit diversen Instituten, Büros und einzelnen KünstlerInnen. Vorträge, Trainings & Coachings zu den Themen Sprache, Macht & Geschlecht; nichtdiskriminierende Sprache; feministisch-queere Sprachalternativen; kritisches Diversity.

http://homepage.univie.ac.at/perry.baumgartinger


Cornelia Travnicek

Beengte Welten: Korsett Feminismus. Über die jüngsten Probleme mit dem alten Konzept von Emanzipation.

Wir sind überall gleichzeitig und nirgendwo wirklich. Wir haben gewonnen und sehen einander täglich beim Verlieren zu. Alles ist so einfach und gestaltet sich unglaublich kompliziert. Und immer wieder Alice Schwarzer. Vom neuen Puritanismus in der Frauenbewegung, von blinden Flecken und offenen Widersprüchlichkeiten.

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Sinologie und Informatik und arbeitet als Researcher in einem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung im Tech Gate Vienna. Krankhaft süchtig nach dem geschriebenen Wort - laut Eigendiagnose. Will lieber Fixstern als Komet sein. Schreibt nicht zu knapp an ihrem eigenen Leben vorbei und meistens ein großes Stück weit darüber hinaus. (C.T.). Ihre literarischen Arbeiten wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt ein Auszug aus "Junge Hunde" mit dem BKS Publikumspreis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur 2012, der Roman "Chucks" (2012, DVA) mit dem Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich 2012 und dem Kranichsteiner Literaturstipendium 2013.

http://www.corneliatravnicek.com/


Seyran Ateş

"Denke ich an Feminismus, dann denke ich an Gleichberechtigung der Geschlechter, Rechte und Pflichten auf Augenhöhe, Bildung und Wahlrecht für Frauen, Partizipation in allen Bereichen der Gesellschaft, Politik, Arbeit. Sprich, ich denke an den Sturz des internationalen Patriarchats. Was aber hören und sehen wir, nicht nur in der islamischen Welt, wenn das das Wort Feminismus fällt? Verunglimpfung und Gewalt! Während eine unglaublich starke Gruppe von Frauen für mehr Rechte, Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit kämpfen, "verhüllen" sich die anderen und reihen sich ein in den Kampf gegen Frauen, die den öffentlichen Ort für sich beanspruchen.

Wie viele Schritte sind wir schon gegangen auf dem Weg für mehr Gleichberechtigung, wie viele Schritte gehen wir weltweit gerade zurück? Oder scheint das nur so? Müssen wir neue Wege gehen, genauer hinschauen? Kaum entdecke ich junge Frauen, die mir bestätigen, dass es eher voran als zurückgeht, kommt die nächste Meldung über sexuellen Missbrauch und Massenvergewaltigungen. Mich plagt die Tatsache, dass sogar Feministinnen dazu beitragen, dass Frauen (besonders in islamischen Ländern) ihrem Leid ausgesetzt bleiben, weil sie von politischer Correctness predigend die religions- und traditionsbedingte Gewalt leugnen."

Seyran Ateş, geboren 1963 in Istanbul. Die deutsche Autorin türkisch-kurdischer Herkunft befasst sich als Rechtsanwältin in Berlin hauptsächlich mit Strafrecht und Familienrecht und hat sich außerdem in der deutschen Ausländerpolitik engagiert. Seyran Ateş war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz und nahm am Integrationsgipfel der Bundesregierung teil. Wegen gewalttätiger Angriffe und Bedrohungen durch Prozessgegner sowie wegen Anfeindungen von verbandspolitischer Seite gab sie im August 2006 vorübergehend ihre Anwaltszulassung zurück. Im Oktober 2009 teilte der Ullstein Verlag mit, dass sich Ateş nach neuen Morddrohungen und unmittelbarer Gefahr für sie selbst und ihre Familie ganz aus der Öffentlichkeit zurückziehen werde. Seit Sommer 2011 meldet sie sich jedoch wieder zu Wort und hat im Sommer 2012 ihre Anwaltskanzlei wieder eröffnet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Seyran_Ates


Rúbia Salgado

Über das Verhältnis zwischen dem Erlernen der hegemonialen Sprache Deutsch und einem westeuropäischen Impetus zur Befreiung vermeintlich nicht emanzipierter Migrantinnen

Dem Erlernen der hegemonialen Sprache Deutsch wird eine gesonderte Bedeutung hinsichtlich der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens in Österreich zugemessen. Migrantinnen würden Deutschkenntnisse benötigen, um "nach Außen gehen zu können" oder "draußen handlungsfähig zu sein". Hinausgehen erscheint als das Verlassen eines imaginierten Inneren. Ein imaginiertes Inneres der Unselbstständigkeit. Das Außen ist der öffentliche Raum mit seinen Plätzen, Orten des Konsums und Institutionen, wie die Schule, das Krankenhaus, die Ärzt_inordination oder die kulturellen Einrichtungen: allen gemeinsam ist, dass sie eine bestimmte Fähigkeit zur selbstständigen Handlung innerhalb ihrer Grenzen voraussetzen. Diese Fähigkeit zur selbstständigen Handlung innerhalb dieses hegemonialen Außens wird den lernenden Migrant_innen oft abgesprochen, vor allem weil sie die hegemoniale Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen würden.

Das (vermeintlich feministische und/oder antirassistische) Ziel der Befähigung zur Interaktion im öffentlichen Raum gekoppelt mit der Absprache der Fähigkeit der lernenden Migrant_innen sich trotz weniger Kenntnisse der hegemonialen Sprache selbstständig im öffentlichen Raum zu bewegen und dort in soziale Interaktion zu treten, könnte auf einem "Wissen" über die Notwendigkeit und Richtigkeit einer bestimmten Form der Interaktion im öffentlichen Raum in westlichen europäischen Gesellschaften ruhen. Vor allem wenn es um lernende Migrantinnen (Frauen) geht, sollen Standarderzählungen (Mohanty) über Isolation und Abschottung der Migrantinnen durch patriarchale Gewalt berücksichtigt werden.

In diesem Sinn wäre das Ziel der Befähigung der Migrant_inenn, ein imaginiertes Inneren zu verlassen, ein notwendiges Außen zu betreten und dort selbstständig zu handeln, kritisch zu untersuchen. Man könnte sich fragen, ob es hier um einen verborgenen Befreiungsimpetus handelt (Castro Varela/Dhawan). Es könnte auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit dieses Ziel von zwei Standarderzählungen beeinflusst bzw. erst möglich gemacht wird: die Betrachtung der Migrantinnen (Frauen) als Opfer vermuteter patriarchaler Abschottungsgewalt und die Erzählung über das "Migrant_innenleben" (nicht nur Frauen gemeint), das sich abgekapselt von einer (vermeintlich homogenen) Mehrheitsgesellschaft abspielen würde.

Rúbia Salgado, geboren 1964 in Brasilien, ist als Erwachsenenbildnerin, Kulturarbeiterin und Autorin in selbstorganisierten Kontexten tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der kritischen Bildungs- und Kulturarbeit in der Migrationsgesellschaft. Aktuell arbeitet sie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Bereich der Erwachsenenbildung als pädagogische Leiterin und Unterrichtende (Deutsch als Zweitsprache, Alphabetisierung, politische Bildungsarbeit, Kulturvermittlung). Sie ist Mitbegründerin und Mitarbeiterin der Selbstorganisation maiz, einem unabhängigen Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung ungerechter gesellschaftlicher Verhältnisse zu bewirken.

http://www.maiz.at/de/publikationen/texte-von-maiz


Freitag, 26. Mai 2017

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Die sommerliche Freiluftreihe vor dem Linzer Mariendom überrascht mit einem medialen Paukenschlag
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